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Keine Corona-Prämie für UKS-Mitarbeiter sorgt für Kritik von Saar-Politikern

Symbolfoto

Homburg. Nachdem bekannt wurde, dass die Pflegekräfte am Universitätsklinikum des Saarlandes wohl in Bezug auf die der Corona-Prämie des Bundes leer ausgehen werden kommt Kritik von zahlreichen saarländischen Politikern. Auch Ministerpräsident Tobias Hans hat hierzu bereits auf Facebook Stellung bezogen.

Hans sei nach eigenen Angaben verärgert über die Nachricht. Er sei sofort der Sache nachgegangen und verlangt eine Lösung. In jedem Fall sollen die Pflegekräfte am UKS eine Sonderzahlung erhalten. Hierbei wurde auch nicht ausgeschlossen, dass das Land dafür in Vorlage tritt. „Das sind wir den Pflegekräften, die täglich für uns alle ihren Kopf hinhalten, schuldig“ so Hans über Facebook.

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Esra Limbacher, Vorsitzender der SPD Homburg-Mitte und der SPD-Kreistagsfraktion im Saarpfalz-Kreis, nannte die Nachricht „ein[en] Schlag ins Gesicht derjenigen, die sich seit Beginn der Pandemie in der ersten Reihe um das Wohlergehen der Erkrankten gekümmert haben.“ Es sei nicht nachvollziehbar, dass das UKS als „Maximalversorger“ nicht für die Corona-Prämie berücksichtigt wurde. Sollte der Bonus nur deshalb nicht ausgezahlt werden, weil auf französische Patienten am UKS versorgt wurden, so sei die für Limbacher ein Zeichen dafür, dass die derzeitigen Regelungen unbrauchbar seien.

Auch die Homburger Linken-Abgeordnete im saarländischen Landtag, Barbara Spaniol, übt Kritik. „Die Krankenschwestern und Pfleger in Homburg waren nicht weniger belastet und haben nicht weniger hart gearbeitet, als ihre Kolleginnen und Kollegen in Berlin oder Saarbrücken“, so Spaniol. Es müsse in der Pflege endlich bessere Arbeitsbedingungen und eine bessere Bezahlung geben anstellte von reinem Beifall. Die Linke habe bereits von Anfang an kritisiert, dass die Sonderzahlungen einen Großteil der Beschäftigten in den meisten Krankenhäusern nicht erreichen werde. Die Homburgerinnen und Homburger würden dies nun spüren.

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