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Entlastung für die saarländischen Hausärzte in Form von Abstrich- und Fieberpraxen

Symbolfoto

Saarbrücken. Die Corona-Krise belastet nicht nur die saarländischen Krankenhäusern, sondern das gesamte Gesundheitswesen und damit auch die Hausarztpraxen. Mit 60 Fieber- und speziellen Abstrichpraxen will die Kassenärztliche Vereinigung diese jetzt bei den Corona-Tests entlasten. Ziel sei es, die saarländischen Hausarztpraxen frei von Corona-Infektionen zu halten.

Saarlandweit wurde zehn solcher Abstrichpraxen eingerichtet: Fünf im Regionalverband Saarbrücken, zwei im Landkreis Saarlouis, zwei im Saarpfalz-Kreis und eine im Landkreis Merzig-Wadern. Eine genaue Auflistung der jeweiligen Parxen ist unter folgendem Link zu finden. Zwar gebe es hier keine festen Vorgaben, wie viele „Abstrichstunden“ pro Tag durchgeführt werden, jedoch sind laut Joachim Meiser von der KV Saarland ein bis zwei „Abstrichstunden“ geplant.

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Zusätzlich zu den Abstrichpraxen gibt es noch 60 Fieberpraxen, die über das gesamte Saarland verteilt sind. Diese sind – wie der Name bereits sagt – als primäre Anlaufstelle für Patienten mit Fieber gedacht. Eine Auflistung der Fieberpraxen ist hier zu finden.

Mit beiden Sonderpraxistypen soll gleichzeitig die ortsnahe Versorgung für die Saarländerinnen und Saarländer sichergestellt werden, als auch das Corona-Virus möglichst aus den Hausarztpraxen ferngehalten werden. Weiterhin gilt jedoch: Vor man in die Praxis geht, muss ein Termin vereinbart werden und der Hausarzt ist immer noch die erste Anlaufstelle für kranke Menschen.

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