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Mettlach: Jugendpfarrer vergriff sich über 50-mal sexuell an Minderjährigen

Prozess läuft seit gestern

Symbolfoto

Saarbrücken/Mettlach. Ein Jugendpfarrer soll sich in Mettlach laut Staatsanwaltschaft an zwei minderjährigen Mädchen in mehr als 50 Fällen vergriffen haben. Der Prozess vor dem Landgericht Saarbrücken begann am gestrigen Montag.

Das Landgericht Saarbrücken verhandelt nun den Fall eines ehemaligen Jugendpfarrers der sektenähnlichen „Gemeinde ohne Mauern“ in Mettlach. Der 48-Jährige soll zwischen 2013 und 2017 zwei minderjährigen Mädchen sexuell missbraucht haben. Genauer handelt es sich um 54 Fälle von sexuellen Übergriffen auf die damals 14- und 17-Jährigen. Laut Medienbericht sei der Angeklagte für die sexuelle Aufklärung der Kinder zuständig gewesen.

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Die Vorwürfe gegen den Pfarrer kamen Ende 2018 an die Öffentlichkeit, als er sich selbst angezeigt hatte, woraufhin die „Gemeinde ohne Mauern“ aufgelöst wurde.

Berichten zufolge über die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft, habe der Angeklagte bei den Missbrauchstaten die Geschlechtsteile der mutmaßlichen Opfer berührt. Er ließ sich zudem per Hand, oral und anal befriedigen. Der Prozess setzt sich am heutigen Dienstag fort.

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