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Krankenhausgesellschaft rechnet mit gravierenden Problemen in den Saar-Kliniken

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Saarbrücken. Die Saarländische Krankenhausgesellschaft rechnet mit gravierenden Problemen für die insgesamt 22 Krankenhäuser im Saarland. Neben der angespannten Personalsituation mache auch die finanzielle Perspektive den Krankenhäusern sorge.

In der zweiten Corona-Welle könnte vor allem die derzeitige Personalsituation in der Pflege zu Problemen führen. Bereits jetzt seien saarlandweit 171 Mitarbeiter nicht im Dienst, davon seien 78 Personen an Corona erkrankt. Die übrigen befänden sich in Quarantäne. Zudem werde ein flexibler Einsatz des Pflegepersonals durch die gesetzlich vorgeschriebene Pflegepersonaluntergrenze verhindert.

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Sorge bei den saarländischen Krankenhäusern herrscht auch wegen möglichen Einnahmerückgängen. Da zahlreiche Eingriffe, die nichts mit Covid-19 zu tun haben, verschoben werden müssen, rechnet die SKG bereits jetzt mit erheblichen Einnahmeeinbrüchen. Die Kapazitäten müssten für Covid-19-Patienten freigehalten werden.

Bei der Frage, ob genug Beatmungsplätze zur Verfügung stehen, zeigte sich die SKG optimistisch. Während es im März noch rund 400 Beatmungsplätze saarlandweit zur Verfügung standen, sind es im Oktober bereits 526. Im gleichen Zeitraum konnte ebenfalls die Zahl der Intensivbetten von 520 auf 732 erhöht werden.

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