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Lehrerverband will wochenweisen Wechsel zwischen Homeschooling und Präsenzunterricht

Hygienekonzept nicht ausreichend

Symbolfoto

Saarbrücken. Vor dem Hintergrund der verschärften Corona-Maßnahmen ab Montag fordert der Saarländische Lehrerinnen- und Lehrerverband eine Überarbeitung der Schutzmaßnahmen in den Schulen im Saarland. Unter anderen wird eine Rückkehr zum sogenannten Hybridunterricht im Wochenmodell gefordert.

Nach Meinung des Lehrerverbandes müssten jetzt die jeweiligen Lerngruppen merklich verkleinert werden. Ebenfalls solle wieder wöchentlich zwischen Homeschooling und Präsenzunterricht gewechselt werden. Während der ersten Welle der Corona-Krise in diesem Frühjahr habe sich dieses Modell bewährt. Um die Hygienemaßnahmen auch kontrollieren zu können, bräuchten die saarländischen Schulen außerdem mehr Personal, beispielsweise in Form von Schulhelfern.

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Laut Lisa Brausch, der Vorsitzendenden des saarländischen Leherverbandes, dürfe der Gesundheitsschutz nicht dem Recht auf Bildung untergeordnet werden. In den Klassenräumen würden täglich immer noch Personen aus bis zu 30 Haushalten auf engstem Raum zusammenkommen. Der Mindestabstand könne hier nicht eingehalten werden, weshalb eine Überarbeitung der derzeitigen Maßnahmen an den Schulen längst überfällig sei.

Auch der erst seit Ende der Herbstferien gültige Musterhygieneplan sei inzwischen nicht mehr ausreichend. Hierbei wurde unter anderem die Maskenpflicht auch auf das Klassenzimmer ausgeweitet. Ministerpräsident Tobias Hans hatte bereits gestern nach der Schalte von Kanzlerin Merkel und den Länder-Chefs angekündigt für die saarländischen Schulen und Kitas das Hygienekonzept anzupassen.

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