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Wenig Beunruhigung im Gesundheitsausschuss wegen Corona-Situation

Sondersitzung im Saar-Landtag

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Quelle: zoid1902 / CityRadioNews

Saarbrücken. Angesichtes steigender Neuinfektionszahlen im Saarland hat sich heute der Gesundheitsausschuss des Saar-Landtages zu einer Sondersitzung getroffen. Obwohl inzwischen vier saarländische Landkreise als Corona-Risikogebiet gelten, seien die Abgeordneten wenig beunruhigt.

Zwar betrachte man die derzeitige Lage natürlich mit Sorge, jedoch hatte selbst die Opposition nur wenig an den Corona-Maßnahmen der Landesregierung auszusetzen. Von der Linken-Abgeordneten Astrid Schramm wurde darauf hingewiesen, dass ausreichend Beatmungs- und Intensivplätze im Notfall zur Verfügung ständen. Ebenfalls mahnte der Ausschussvorsitzende Magnus Jung von der SPD Besonnenheit und warnt vor Panikmache.

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Kritisiert wurde jedoch der Umgang der Landesregierung mit den Besuchsregelungen in Alten- und Pflegeheimen. So seien die Lockerungen der Besuchsregelungen zu spät erfolgt, auch wenn sie jetzt wegen steigenden Infektionszahlen wieder zurückgenommen werden mussten (wir berichteten hier).

Während der Sitzung ereignete sich aber noch ein kurioser Vorfall. Wegen einem angebrannten Essen musste sie zwischenzeitlich unterbrochen werden und der Sitzungsraum evakuiert werden. Nach intensivem Lüften konnte aber die Parlamentarier wieder ins Gebäude zurückkehren.

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