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Freie Fahrt am Autobahndreieck Saarlouis

Saarbrücke in Richtung Merzig wieder offen

Symbolfoto

Nach gut zwei Jahren Bauzeit rollen nun die ersten Autos: Am Donnerstag, 15. Oktober, wurde das erste Teilbaubauwerk der Saarbrücke am Autobahndreieck Saarlouis eingeweiht. „Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Ertüchtigung des Autobahndreiecks, das als Verbindung zwischen Luxemburg und Karlsruhe mit der A 620 in Richtung Saarbücken einen Hauptknotenpunkt im Bundesfernstraßennetz darstellt“, so die Ministerin. 

Täglich passieren zwischen 43.000 und 57.000 Fahrzeuge das Autobahndreieck. Angesichts des stetig wachsenden Verkehrsaufkommens war eine Anpassung der Saarbrücke zwingend erforderlich. Weder eine Sanierung noch eine Verstärkung waren wirtschaftlich darstellbar, was einen Ersatzneubau unumgänglich machte. Die Gesamtmaßnahme umfasst neben dem Neubau der Saarbrücke auch den Neubau einer Brücke über die zukünftige neue B51 im Zuge der Ortsumgehung Roden und die Anpassung des Autobahnabschnittes an die in Höhe und Lage veränderte Trasse. Da die Planung zum Brückenersatzneubau erhebliche Auswirkungen auf die Teilumgehung für Roden hat, mussten beide Maßnahmen zwangsläufig aufeinander abgestimmt werden.

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„Damit schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe“, so Rehlinger weiter. „Die Ortsumgehung wird eine spürbare Entlastung für die Bürgerinnen und Bürger in Saarlouis-Roden bringen: Nicht nur der Verkehrslärm, sondern auch die Belastung durch Abgase wird sinken. Damit verbessern wir auch die Lebensqualität in den anliegenden Ortslagen.“ 

Eine Besonderheit des Brückenbauwerks: Der verarbeitetet Baustahl kommt von der Dillinger Hütte, die nur knapp 1,5 km von der Baustelle entfernt liegt. Ein Großteil der gefertigten Stahlhohlkästen wurde mittels Schwerverkehr an die Baustelle transportiert, ein Teil sogar über die Wasserstraße an den Dillinger Hafen. 

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Die Gesamtkosten für den Ersatzneubau der Saarbrücke und der Ortsumgehung Roden belaufen sich auf voraussichtlich rund 60 Mio. Euro. Der Abriss der alten Saarbrücke kann vermutlich ab Anfang 2021 erfolgen; anschließend folgt der Neubau des zweiten Teilbauwerkes der neuen Saarbrücke und der Bau der Ortsumgehung. Die gesamte Baumaßnahme soll bis Ende 2022 abgeschlossen sein.