Anzeige:

Doppelhaushalt 2021/22: Polizeigewerkschaft befürchtet Stellenchaos

Eingeforderte Stellen nicht ausreichend

Symbolfoto

Saarbrücken. Heute wurde im Saar-Landtag in erster Sitzung den von Finanzminister Peter Strobel eingebrachte Doppelhaushalt für die kommenden zwei Jahre verabschiedet. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) im Saarland befürchtet nun ein Stellenchaos bei der Saar-Polizei.

Die vom Innenministerium eingeforderten Stellen seien nach Ansicht der Gewerkschaft nicht ausreichend, um die vorherrschende Personalnot zu regulieren. Zudem wird kritisiert, dass keine Finanzmittel für die Schaffung von Stellen eingeplant wurden, die zu mehr Mitarbeiterzufriedenheit bei der Saar-Polizei führen sollen.

Anzeige:

Für den Landesvorsitzenden der GdP im Saarland, David Maaß, steht fest: Die personelle Durststrecke bei der saarländischen Polizei ist noch lange nicht vorbei. So soll es laut Informationen der GdP bis Ende 2021 nicht möglich sein, freiwerdende Stellen nachzupersonalisieren. Als Grund wurde genannt, dass der Stellenplan bereits über das Maß hinaus ausgereizt sei.

„Die fehlende Möglichkeit, dringend benötigtes Personal einzustellen, wird die gesamte saarländische Polizei zu spüren bekommen„, so Maaß in einer Pressemitteilung. Bis zur zweiten Lesung im Dezember müsse hier dringend nachgesteuert werden, damit zusätzliche Überlastungsspitzen vermieden werden könnten.

Anzeige: