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Kompetenzregion Smart Mobility: Saarland nimmt neue Mobilität in den Fokus

Industrietransformation

Symbolfoto

Saarbrücken. Wie bewegen sich die Saarländerinnen und Saarländer im Jahr 2040 fort? Um dieser Frage nachzugehen, hat die Staatskanzlei dieses gesellschafts- und wirtschaftspolitisch wichtige Projekt aus EFRE Mitteln im Saarland sowie aus Landesmitteln in Höhe von zusammen rund 570.000,00 Euro gefördert. „Es ist uns ein großes Anliegen, das Team der Forschungsgruppe Verkehrstelematik der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (htw saar), die sich dieser Thematik in den vergangenen drei Jahren angenommen hat, zu unterstützen“, so Ministerpräsident Hans.

Herausgekommen ist ein „Kompetenzatlas Smart Mobility“ (KoSMoS), der neben einem Überblick über die hiesigen Akteure in diesem für den Automobilstandort Saarland wichtigen Thema auch einen Überblick über die aktuellen Einstellungen der Saarländerinnen und Saarländer zu Smart Mobility liefert und Prognosen für die Zukunft wagt.

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„Für die Landesregierung hat die Erforschung und Entwicklung von intelligenten Mobilitätskonzepten hohe Priorität. Alternative, schadstoffarme Antriebe, digitale und smarte Technologien sowie künstliche Intelligenz und vernetzte Produktion werden in Zukunft noch weiter an Bedeutung gewinnen – insbesondere in einer Region wie dem Saarland, in der die Automobilindustrie seit Langem eine wichtige wirtschaftliche Rolle spielt“, erklärt Ministerpräsident Tobias Hans mit Blick auf die Mobilitätswende. „Wir haben an der Saar eine Forschungslandschaft, die gerade für die aktuellsten Themen der Automobilbranche und ihre Zukunft ein entscheidender Standortvorteil sein kann.“

Auch die IHK sieht in dem Kompetenzatlas einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des Fahrzeugbaus an der Saar. „Die Ergebnisse des Kompetenzatlasses bieten eine gute Grundlage für die Unternehmen, sich den ändernden Mobilitätsanforderungen der Kunden anzupassen. Sie helfen ihnen, ihre digitalen Services auszubauen und zu optimieren. Das sind wichtige Voraussetzungen für ein integriertes Verkehrskonzept“, so kommentiert IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Heino Klingen die Ergebnisse der htw-Studie.

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Unter kosmos-project.eu können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger von nun an über Aktivitäten und Forschungsergebnisse zur Smart Mobility in der Region informieren. Smart Mobility wird als ein Angebot definiert, das eine „energieeffiziente“, „emissionsarme“, „sichere“, „komfortable“ und „kostengünstige“ Mobilität ermöglicht und das vom Verkehrsteilnehmer intelligent genutzt wird. Dabei geht es in vielen Fällen um die Optimierung der Nutzung der vorhandenen Angebote durch den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien. Der vorgestellte Kompetenzatlas beinhaltet umfassende Struktur-, Mobilitäts- und Akzeptanzanalysen zu diesem Themenfeld bezogen auf das Saarland.

Hierzu der Leiter des Forschungsprojekts, Professor Dr.-Ing. Horst Wieker: „Aus unserer Erfahrung um den Aufbau des ITS-Testfeldes in Merzig heraus wissen wir, dass die Herausforderungen der digitalen Transformation des Verkehrssektors gewaltig sind. Eine Industrieregion wie das Saarland steht dabei vor besonderen Herausforderungen. Diesen muss man aus unserer Sicht proaktiv begegnen. Der automobile Wandel ist hierbei in erster Linie eine Chance, neue Wege zu beschreiten. KoSMoS zeigt, dass dies im Saarland gelingen wird, wenn nur alle Kräfte aus Gesellschaft, Wirtschaft und Informationstechnologie gebündelt werden.“

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Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen aus dem Bereich Smart Mobility wird auf der Webseite kosmos-project.eu die Möglichkeit geboten, sich zu vernetzen und so Synergien für neue Projekte im Land zu schaffen.