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26 Pflegekräfte aus Mexiko haben das Saarland erreicht

Gegen den Fachkräftemangel

Symbolfoto

Saarbrücken/Homburg. Am vergangenen Wochenende haben 26 Pflegekräfte aus Mexiko das Saarland erreicht. Im Rahmen einer Anwerbeaktion, die im vergangenen Jahr gestartet wurde, sollen sie nun gegen den Fachkräftemangel in der Pflege helfen. Bevor sie aber ihre Arbeit aufnehmen können, müssen sie zunächst in eine mehrtägige Quarantäne.

Hintergrund ist eine Reise von Vertretern der Saarbrücker Kliniken im September 2019. Ziel war es, mexikanische Pflegekräfte für die Arbeit im Saarland anzuwerben. Ursprünglich konnten 38 Pflegekräfte in Mexiko angeworben werden, jedoch waren zwölf Bewerber bereits im Vorbereitungsprozess ausgestiegen. Als Grund wurde unter anderen die Sprachhürde genannt.

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Von den nun im Saarland angekommenen 26 Pflegekräften sollen 14 ans Saarbrücker Winterbergklinikum, die restlichen 12 an das Universitätsklinikum in Homburg gehen. In Saarbrücken sollen sie unter anderem in der Stroke Unit sowie in der Kinderklinik beschäftigt werden. Eine offizielle Vorstellung der mexikanischen Pflegekräfte soll am 12. Oktober erfolgen.

Oft sollen die Pflegekräfte mehrjährige Berufserfahrung und oder eine akademische Ausbildung erfahren haben. Bis diese anerkannt werden, sollen die Mexikanerinnen und Mexikaner zunächst als Pflegehelfer eingesetzt werden. In dieser Zeit sollen sie auch die Möglichkeit zur Verbesserung ihrer Sprachkenntnisse haben.

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Die Links-Fraktion kritisiert bereits von Anfang an die Aktion des Saarbrücker Klinikums. Bereits jetzt gäbe es in zahlreichen Regionen Mexikos Engpässe bei der medizinischen Versorgung, weshalb gerade dort keine Fachkräfte für das Saarland angeworben werden sollten. Stattdessen fordert die Linksfraktion eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen um so Bewerber aus dem Inland für einen Pflegeberuf zu gewinnen.

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