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Wiebelskircher KiTa Kids in Neubau eingezogen

Naturnahe Räume für die Kinder der KiTa Freiherr-vom-Stein

v. r. Ortsvorsteher Rolf Altpeter, Bürgermeisterin Lisa Hensler, KiTa-Leiter Dirk Leißner, Amtsleiter Gerd Simon und Bauleiter Salvatore Radio - Bild: Deniz Alvanda, Kreisstadt Neunkirchen

Sieht man den holzverkleideten Flachbau in der Wiebelskircher Freiherr-vom-Stein-Straße 6 von außen, so würde man wohl kaum zuerst an eine Kinderbetreuungseinrichtung denken. Wer jedoch das lichtdurchflutete Innere betritt, ist überwältig von dem Raumeindruck. Durch das helle Naturholz, hohe Decken und großzügige Fenster, die den Blick direkt in den umliegenden Wald lenken, fühlen sich Klein und Groß sofort gut aufgehoben. 

Entstanden ist die außergewöhnliche Architektur nach einem öffentlichen Wettbewerb, den die Püttlinger arus GmbH im Frühjahr 2017 für sich entscheiden konnte. Der naturnahe Entwurf überzeugte die Preisrichter und konnte im Wesentlichen so von der städtischen Abteilung für Gebäudewirtschaft in Zusammenarbeit mit der KEN, die als Projektsteuerer im Boot war, auch umgesetzt werden. „Die neue KiTa Freiherr-vom-Stein ist ein besonderes Schmuckstück geworden, das vor allem den Akzent auf Holz setzt,“ lobt Oberbürgermeister Jörg Aumann. „Wir hatten damals bei der Auswahl dieses Entwurfs ein glückliches Händchen, denn dieser gelungene Bau ist eine gute Investition in unsere Kinder, in die Stärkung von jungen Familien und so in unsere Zukunft!“

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Im August 2018 startete das Bauvorhaben, im Juni 2020 zogen die Kinder von dem unmittelbar direkt danebenliegenden, marode gewordenen Altbau in den Neubau um. Während der dreiwöchigen Sommerferien wurde der Altbau komplett abgerissen, so dass die KiTa nun die neuen Räume genießen kann. 

Auch Bürgermeisterin Lisa Hensler, Ortsvorsteher Rolf Altpeter, Schulamtsleiter Gerd Simon, KiTaleiter Dirk Leißner und Bauleiter Salvatore Radio freuten sich beim Besuch der KiTa, dass der Neubau so gut gelungen ist. Und die Kinder sowieso, die fühlen sich sichtlich wohl in dem neuen Ambiente. Zwar gab es ein paar Monate Verzögerung bei der Bauzeit – nicht zuletzt auch coronabedingt, insbesondere aufgrund von zusätzlichen Lärm-, Staubschutz- und Sicherheitsmaßnahmen des Baus direkt neben dem laufenden KiTa-Betrieb; aber letztlich sind alle froh, dass sowohl der Umzug als auch der Abriss reibungslos vonstattengehen konnten. 

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Die Bruttogeschossfläche beträgt 917 m², der Bruttorauminhalt 4342 m³, so erläutert Bauleiter Salvatore Radio. Gegenüber dem Altbau aus dem Jahr 1972, wo auf einer Grundfläche von 442 m² insgesamt 61 Kinder betreut wurden, jetzt also wesentlich mehr Platz für die nunmehr 72 Kinder, die sich auf zwei KiTagruppen mit je 25 Kindern und zwei Krippegruppen je 11 Kinder verteilen. Herzstück des Gebäudes ist ein großer Essraum, der sich mittels einer mobilen Trennwand mit dem Bewegungsraum zu einem großen Saal koppeln lässt. Dieser Bereich wird sowohl von der Krippe als auch von der KiTa genutzt, die ansonsten in eigenen Gebäudeteilen mit den jeweiligen Funktionsräumen untergebracht sind.

Auch unter ökologischen Gesichtspunkten kann sich das neue Gebäude sehen lassen. Das Gebäude wurde in Holzbauweise auf einem Betonfundament erstellt. Durch eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung können die Heizkosten minimiert werden. Insgesamt belaufen sich die Bruttokosten auf rund 2.975.000 Euro, wobei der Bund aus seinem Programm für die Schaffung und Betreuungsplätzen für Kinder, der sogenannten „Kinderbetreuungsfinanzierung 2017-2020“ rund 974.000 Euro und der Landkreis rund 730.050 Euro beisteuert und so ungefähr 65% der Baukosten übernommen werden.

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Dem Lob, das Bauleiter Radio allen baubeteiligten Firmen aussprach, schloss sich auch Bürgermeisterin Lisa Hensler an: „Herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen dieser Baumaßnahme beigetragen haben! Und auch Herzlichen Dank an das KiTa-Team, die Kinder und die Eltern, die während der Bauphase einiges hinnehmen mussten. Wir freuen uns, dass Wiebelskirchen mit der KiTa Freiherr-vom-Stein nicht nur ein sehr schönes neues Gebäude erhalten hat, sondern, dass auch das Betreuungsangebot so noch verbessert werden konnte. “  

v. r. Ortsvorsteher Rolf Altpeter, Bürgermeisterin Lisa Hensler, KiTa-Leiter Dirk Leißner, Amtsleiter Gerd Simon und Bauleiter Salvatore Radio – Bild: Deniz Alvanda, Kreisstadt Neunkirchen

 

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