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Keine Ausweitung des Pilotprojekts Islamunterricht im Saarland

Personal fehlt

Symbolfoto

Saarbrücken. Der saarländische Islamunterricht, der derzeit im Rahmen eines Pilotprojekts stattfindet und an dem etwa 200 Kinder teilnehmen, wird vorerst nicht ausgeweitet. Laut Angaben des Bildungsministeriums fehle hierfür das Personal.

Das Problem sei, dass Moscheelehrer, die in der Türkei ausgebildet wurden, nicht für den Schuldienst im Saarland zugelassen werden können. Grund dafür ist eine fehlende Qualifikation, da in Deutschland Lehrer einen Hochschulabschluss nachweisen müssen.

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Bereits seit fünf Jahren findet das Pilotprojekt zum Islamunterricht im Saarland statt. Kritik an dem Projekt kommt vor allem wegen den beteiligten Moscheevereinen Mili Görüs und Ditib. Beiden Vereinen wird fehlende Unabhängigkeit und Nähe zum türkischen Staat vorgeworfen. Dennoch will das Ministerium an der Zusammenarbeit festhalten.

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