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Antikörper-Studie: Dunkelziffer wohl dreimal so hoch wie die offiziellen Zahlen

Erstes Zwischenergebnis

Symbolfoto

Saarbrücken. Am Mittwoch wurden im Sozialausschuss die ersten Zwischenergebnisse der saarländischen Antikörperstudie vorgestellt. Demnach wurden bei 1,6 Prozent der teilnehmenden Saarländerinnen und Saarländer Antikörper nachgewiesen, ohne dass sie von die Infektion bemerkt haben. Damit wäre die Dunkelziffer dreimal so hoch deutlich über der offiziellen Zahl der Corona-Infektionen.

Die Bereitschaft zur Teilnahme an der Studie sei dabei hoch gewesen. Von den rund 6.000 für die Studie ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern hatte sich bereits in der ersten Welle etwa 32 Prozent zurückgemeldet. Insgesamt 1870 Blutproben und 2091 Fragebogen wurden seit Beginn der Untersuchung abgegeben.

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Das endgültige Ergebnis der saarländischen Antikörperstudie soll voraussichtlich im Oktober präsentiert werden. Bereits jetzt steht jedoch für den gesundheitspolitischen Sprecher der CDU im Saar-Landtag fest, dass die sogenannten AHA-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske) weiterhin unersetzlich im Kampf gegen das Virus seien, da eine Herdenimmunität in näherer Zukunft kaum denkbar sei.

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