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Dillingen sagt Martinsumzüge, Oktoberfest, Weihnachtsmarkt und die Faasend ab

Wegen der Corona-Pandemie

Bild: Symbolbild

Die Hoffnung hat bis zuletzt mitgespielt. Nachdem Merzig und Saarbrücken zumindest bei den Oktoberfesten innovative Konzepte entwickelt hatten, hat sich die Stadt Dillingen nun dazu entschieden die ganze Klaviatur abzusagen.

Nach sorgfältiger Prüfung hat sich die Stadt in Absprache mit ihren Partnern entschlossen weitere Veranstaltungen abzusagen. Die Martinsumzüge, die in allen Stadtteilen mit den Pfarrgemeinden, den Trägern von Kindertageseinrichtungen und dem DRK durchgeführt wurden, können in diesem Jahr nicht stattfinden, da die Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln nicht sichergestellt werden kann. Da die Kinder aber nicht auf ihre Martinsbrezeln verzichten sollen, werden sie von der Stadt an die Kinder in Kitas und Grundschulen direkt verteilt. 

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Auch Weihnachtsmarkt und Almhütte können nicht in der gewohnten Weise in der Innenstadt aufgebaut werden. Um dennoch eine festliche Atmosphäre in der Innenstadt und in den Stadtteilen zu schaffen, werden die weihnachtliche Dekoration und vor allem die weihnachtliche Beleuchtung beibehalten und möglicherweise stellenweise ausgebaut. 

Auf Anregung der Stadtverwaltung wurde mit den Stadtratsfraktionen vereinbart, dass in der Innenstadt einzelne Weihnachtshäuschen aufgestellt werden sollen, in denen saisonale Waren und weihnachtliche Spezialitäten angeboten werden könnten. 

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Wie schon einige andere Kommunen und Veranstalter sagt die Stadt in Absprache mit den Fastnachtsvereinen auch die Rathauserstürmung und die Fastnachtsumzüge in Dillingen und Diefflen ab. Diese Veranstaltungen bedürfen einer langen Vorbereitungszeit und mussten daher schon jetzt auf den Prüfstand. Die Entscheidung, die Umzüge und die Rathauserstürmung abzusagen, war unumgänglich, da wegen der geltenden Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie eine Durchführung aus Sicht der Veranstalter nicht machbar ist. 

Bürgermeister Franz-Josef Berg kommentiert: „Corona macht uns das Leben schwer. An erster Stelle steht aber immer die Gesundheit und Sicherheit der Bürger. Daher müssen wir die bittere Pille der Absagen schlucken, in der Hoffnung, wir bald wieder zur Normalität zurückkehren können.“

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