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Öffentlicher Dienst wird auch im Saarland morgen bestreikt

Tarifverhandlungen

Symbolfoto

Saarbrücken. Für den morgigen Dienstag hat die Gewerkschaft Verdi Warnstreiks im Öffentlichen Dienst angekündigt. Davon betroffen ist auch das Saarland. Derzeit ist jedoch noch nicht bekannt, welche Branchen von den Warnstreiks betroffen sein sollen, der Planungen laufen jedoch „auf Hochtouren“. Denkbar seien Streiks in der Pflege oder in Kitas.

Zuvor wurde am Sonntag die zweite Runde der Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst in Potsdam ohne Ergebnis beendet. Laut dem Verdi-Bundesvorsitzenden Frank Werneke verharrten die kommunalen Arbeitgeber auf ihrem Standpunkt und legten kein Angebot vor. Für die Gewerkschaft zeige dies, dass der Respekt und die Anerkennung für die Arbeitnehmer im Öffentlichen Dienst fehle. Warnstreiks seien deshalb nun unvermeidbar.

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Für den Kommunalen Arbeitgeberverband kommen die Warnstreiks zu einem Zeitpunkt, an dem vor allem die Bürger darunter leiden würden. Da durch die Corona-Krise viele Dienste nicht angeboten werden konnten, die nun nachgeholt werden müssen, wäre eine erneute Einschränkung laut der KAV-Vorsitzenden Anne Yliniva-Hoffmann unzumutbar. Auch wurde gebe es keine Blockadehaltung der Arbeitgeber, sie sehen nur zusätzlichen Beratungsbedarf.

Bereits vor der ersten Tarifrunde verlangte Verdi 4,8 Prozent mehr Lohn für die Angestellten im Öffentlichen Dienst. Mindestens soll aber ein Plus von 150 Euro dazukommen, Auszubildende und Praktikanten sollen 100 mehr im Monat bekommen. Zudem wird der Angleich der Löhne zwischen Ost- und West-Deutschland gefordert.

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