Geschwister-Scholl-Gymnasium wegen mehreren Corona-Fällen vorsorglich geschlossen

900 Personen sollen getestet werden

Symbolfoto

Lebach. Das Gesundheitsamt Saarlouis hat Corona-bedingt vorsorglich die vorübergehende Schließung des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Lebach bis zum 18.09. angeordnet. Der Grund ist, dass mögliche Infektionsketten – in und außerhalb der Schule – derzeit nicht sicher nachvollzogen werden können. Vorsorglich werden am Montag und am Dienstag der kommenden Woche alle Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte sowie Beschäftigten der Schule getestet. Insgesamt handelt es sich um rund 900 Personen.

Bis die Testergebnisse bekannt sind, empfiehlt das Gesundheitsamt den Erziehungsberechtigten und Angehörigen der Betroffenen, die zum Beispiel in den Berufsgruppen Krankenhaus, Kindergarten, Schulen, Pflegeheimen etc. arbeiten, sich in Quarantäne zu begeben. Das gleiche gilt auch für mögliche Geschwisterkinder. Das Land teilt mit, dass das Landesinstitut für Pädagogik und Medien mit der Schule in Kontakt steht, um die Schule bei der Organisation der Beschulung der Schülerinnen und Schüler zuhause zu unterstützen.

Nachdem bei einer Person aus der Schulgemeinschaft des Gymnasiums eine Covid-19-Infektion festgestellt wurde, hat das Gesundheitsamt die Kontaktpersonenermittlung aufgenommen und Testungen bei Kontaktpersonen der Kategorie I durchgeführt. Im Rahmen dieser Kontaktnachverfolgung wurde eine weitere Person positiv getestet. Unabhängig von diesen beiden Fällen wurde heute die Covid-19-Infektion einer Lehrkraft bekannt. Diese Lehrkraft unterrichtete mehrere Klassenstufen am Geschwister-Scholl-Gymnasium. Zur Zeit gibt es keine Hinweise, dass die Lehrkraft sich in der Schule infiziert hat.

Landrat Patrik Lauer: „Die Gesundheit aller Schüler und Bediensteten der Schule steht für uns an höchster Stelle. Aus diesem Grund hat unser Gesundheitsamt die Schließung des Gymnasiums vorsorglich angeordnet. Durch das schnelle Handeln des Gesundheitsamtes sollen weitere Ansteckungen aus dem Umfeld und in der Schule prophylaktisch vermieden werden.“  

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