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Sorge wegen steigender Corona-Zahlen im Grand Est

Weitere Einschränkungen nicht ausgeschlossen

Straßburg/Metz. Derzeit machen sich die Behörden im ans Saarland angrenzende Grand Est sorgen wegen steigender Infektionszahlen. In den größten Städten der Region liege die Zahl der Neuninfektionen laut Angaben der regionalen Gesundheitsagentur nahe am Schwellenwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

Im elsässischen Straßburg wurde diese Grenze bereits in der letzten Woche erreicht, in anderen größeren Städten der Region wie beispielsweise Nancy, Metz und Reim liege man knapp unterhalb des Grenzwertes. Es besteht die Möglichkeit, dass die zuständigen Behörden im Grand Est mit weiteren Corona-Beschränkungen auf diese Entwicklung des Infektionsgeschehens reagieren.

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In einem Radiointerview kündigte beispielsweise der Bürgermeister des lothringischen Metz, François Grosdidier, an, dass sollte die kritische Schwelle überschritten werden es zu härteren Einschränkungen kommen könnte. Bislang ist Metz eine der wenigen französischen Großstädte, in denen keine allgemeine Maskenpflicht gilt.

Derzeit gelten in Frankreich nur die Regionen Île-de-France und Provence-Alpes-Côte-d’Azur sowie die französischen Überseegebiete Französisch Guyana, St. Martin und Guadeloupe als Corona-Risikogebiete. Jedoch besteht die Gefahr, dass auch für die Region Grand Est eine Reisewarnung vom Auswärtigen Amt ausgesprochen werden könnte.

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