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EVS: 2.000 Tonnen Dünger aus Klärschlamm dürfen nicht verkauft werden

Zulassung fehlt

Quelle: EVS

Homburg. Derzeit werden vom Entsorgungsverband Saar etwa 2.000 Tonnen Phosphordünger gelagert, aber dieser darf nicht veräußert werden. Das stark phosphorhaltige Düngemittel wurde in der Homburger EVS-Kläranlage aus Klärschlamm gewonnen und gilt eigentlich als sehr wirksamer Dünger.

Für die Vermarktung des bei der Klärschlammentwässerung entstehende Granulat fehlt eine Zulassung. Bereits seit fast drei Jahren wartet der EVS bereits auf eine solche Zulassung durch das Bundeslandwirtschaftsministerium.

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Das Problem dürfte sein, dass es neben der Anlage in Homburg deutschlandweit nur eine vergleichbare Anlage zur Gewinnung von Düngemittel aus Klärschlamm gibt. Obwohl in einem Gesetz von der Bundesregierung die Verwertung von Klärschlamm vorgeschrieben wird, kann das Granulat nicht ohne eine klare Zulassung als Düngemittel nicht in den Verkehr gebracht werden.

Seit kurzem hat sich jedoch ein anderer Absatzmarkt für den saarländischen Klärschlammdünger eröffnet. Dieser wurde nämlich in Schweden inzwischen zugelassen und kann als Dünger verwendet werden.

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