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Stellenabbau bei Villeroy & Boch angekündigt

100 Stellen deutschlandweit gestrichen

Quelle: Villeroy & Boch

Mettlach. Der saarländische Keramikhersteller Villeroy & Boch plant 200 Stellen weltweit abzubauen. Von den 100 Stellen, die allein in Deutschland abgebaut werden sollen, ist hauptsächlich der Hauptsitz in Mettlach betroffen.

Weltweit arbeiten bei Villeroy & Boch aktuell etwa 7.000 Mitarbeiter, 1.900 davon im Saarland. Nach Informationen des SR ist von den Stellenstreichungen nur die Verwaltung betroffen. Aufgrund von Digitalisierung und E-Commerce müssten Bereich des Unternehmens neu organisiert werden um Synergieeffekte zwischen Online-Handel und dem stationären Handel nutzen zu können.

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Zwar könne man betriebsbedingte Kündigungen nicht ausschließen, jedoch will das Unternehmen diese vermeiden. Den Beschäftigten soll ein vorzeitiger Ruhestand angeboten werden und teilweise sollen Stellen nicht mehr wiederbesetzt werden. Im Ausland wurde der Stellenabbau beim Traditionsunternehmen bereits zum Teil umgesetzt.

Bereits bei der Bilanzpressekonferenz hatte der Vorstandsvorsitzende Frank Göring im Februar angekündigt, dass ein Effizienz- und Transformationsprogramm initiiert werden solle. Während der Online-Handel in der Corona-Krise stark zugenommen hatte, ist im ersten Halbjahr diesen Jahres der stationäre Handel stark eingebrochen.

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