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Radon-Belastung in saarländischen Wohnhäusern im Bundesdurchschnitt

In manchen Gemeinden deutlich höher

Saarbrücken. Wie das saarländische Umweltministerium mitgeteilt hat liegen die Radonwerte in Wohnhäusern im Saarland im Bundesdurchschnitt. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Ministeriums in etwa 1.200 saarländischen Haushalten. Dabei wurden deutliche Unterschiede zwischen einzelnen Gemeinden festgestellt.

Demnach wurde insbesondere in den Gemeinden Nohfelden, Saarwellingen, Merchweiler und Schiffweiler der gesetzliche Referenzwert von 300 Becquerel überschritten. Saarlandweit wurde dieser Wert in drei Prozent aller Haushalte überschritten. Dennoch sei laut Umweltminister Reinhold Jost kein Grund zur Beunruhigung gegeben.

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Weitere Untersuchungen im dreistufigen Radon-Testkonzept der Landesregierung in den besonders betroffenen Gemeinden sollen nun klären, warum gerade hier die Radonbelastung so hoch ist. Im Oktober sollen zusätzlich noch die Ergebnisse der Messungen aus etwa 600 öffentlichen Gebäuden, darunter Schulen und Kitas, folgen.

Ende des Jahres soll dadurch eine detaillierte Karte über die Radonbelastung im Saarland zur Verfügung stehen. Hintergrund der Messreihe ist eine gesetzliche Regelung aus der Bundesebene, wonach bis zum Ende des Jahres besonders hohe Radon-Konzentrationen ermittelt werden müssen. Diese Daten lagen bislang für das Saarland nur unzureichend vor.

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