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2,3 Prozent mehr Lohn für die Beschäftigten bei Bäckerbub

Einigung in den Tarifverhandlungen

Symbolfoto

Stuttgart/Bexbach. Bei den Tarifverhandlungen in der Brotindustrie in Baden-Württemberg und Saarland konnte eine Einigung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern erzielt werden. Demnach erhaltend die rund 1.500 Beschäftigten der Lieken- und Bäckerbub-Betriebe in beiden Bundesländern ab dem 1. September mehr Geld.

Hakan Ulucay, Landesbezirkssekretär der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) betonte, dass die zweite Warnstreikwelle am Dienstag (wir berichteten hier), bei der in den Betrieben rund fünf Stunden die Produktion stillstand, die Arbeitgeberseite nicht kalt gelassen hätte. „Nach diesem deutlichen Signal der Beschäftigten konnte in schwierigen Verhandlungen, die teilweise kurz vor dem Abbruch standen, doch noch ein gutes Ergebnis erzielt werden,“ so Ulucay.

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Ab dem ersten September steigen somit die Löhne und Gehälter sowie die Ausbildungsvergütung um 2,3 Prozent. Der Tarifvertrag mit einer Laufzeit von 12 Monaten kann frühstens zum 28. Februar 2021 gekündigt werden. Laut Ulucay haben sich die Beschäftigten die Wertschätzung ihrer Arbeit durch diese deutliche Tarifsteigerung mehr als verdient, da sie in den vergangenen Monaten mit Überstunden und Sonderschichten dafür gesorgt hätten, dass die Regale im Einzelhandel jederzeit voll waren.

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