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Bildungsministerin zieht positive Bilanz nach Schulstart

Regierungserklärung im Landtag

Klassenraum

Saarbrücken. In einer Regierungserklärung vor dem saarländischen Landtag bewertete Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot den Schulstart mit Rückkehr zum Regelbetrieb als positiv. Zwar habe es vereinzelte Coronafälle gegeben, jedoch sei die Schließung ganzer Schulen bislang verhindert worden.

Bereits zu Beginn der Landtagssitzung sagte die SPD-Ministerin, dass sie zuversichtlich angesichts der bisherigen Entwicklungen sei. Zwar wurden bereits in der ersten Schulwoche zehn Schulklassen in häusliche Quarantäne geschickt, dennoch würden fast alle Schüler im Präsenzunterricht beschult werden und auch ganze Schulstandorte mussten nicht geschlossen werden. Dies sei nach Einschätzung der Bildungsministerin auch weiterhin das wichtigste Ziel.

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Um dieses Ziel zu erreichen, sei es wichtig festzustellen, dass sowohl die getroffenen Maßnahmen als auch die Meldeketten ihren Zweck wie gedacht erfüllen, denn dann könne auch trotz Corona-Infektionen im Umfeld von Schulen der Regelbetrieb beibehalten werden. Die Entscheidung gegen Masken in den Klassenräumen verteidigte Streichert-Clivot erneut. Für das Lernen sei das Zusammenspiel von Gestik und Mimik, welches durch das Tragen einer Schutzmaske eingeschränkt werde, äußerst wichtig.

Auch für die Links-Fraktion, die stärkste Opposition im Saar-Landtag, sei vieles richtig von der Regierung gemacht worden. Kritisiert wird hingegen, dass immer noch nicht klar sei, wie ein Mindestabstand in den Schulen eingehalten werden könne. Barbara Spaniol von den Linken forderte in diesem Zusammenhang kleinere Lerngruppen. Ebenfalls kritisiert wurde das verspätete Handeln beim Thema Schülerverkehr. Erst nach scharfer Kritik sei hier etwas getan worden. Oskar Lafontaine sagte hierzu, dass die Landesregierung diese Frage wohl „verpennt“ hätte.

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