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So viele Wildschweine im Saarland erlegt wie noch nie

Jagdrekord

Symbolfoto

Saarbrücken. Im vergangenen Jagdjahr wurden saarlandweit so viele Wildschweine erlegt wie noch nie. Insgesamt 13.000 Wildschweine wurden von den Jägern im Saarland getötet. Laut der Vereinigung der Jäger im Saarland gehen die hohen Abschlusszahlen hauptsächlich auf den vermehrten Einsatz von Nachtsichtgeräten zurück.

Der bisherige Abschussrekord von etwa 8.800 Wildschweinen aus der Jagdsaison 2017/2018 wurde somit deutlich überschritten. Da Wildschweine gerne nachts unterwegs sind, wird vermehrt auf den Einsatz von Nachtsichtgeräten gesetzt, was auch die Abschusszahlen in die Höhe treibt. Da im vergangenen Jahr den Wildschweinen weniger Bucheckern und Eicheln als Nahrung zur Verfügung standen, konnten die Tiere besser mit ausgelegten Futtermitteln angelockt und dadurch erlegt werden.

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Um eine Verbreitung der Afrikanischen Schweinepest im Griff zu halten, sei es laut der Vereinigung der Jäger im Saarland auch weiterhin wichtig, den Bestand an Wildschweinen gering zu halten.

Auch bei der Dachsjagd konnte ein neuer Jagdrekord erzielt werden. Saarlandweit wurden 513 Dachsen und damit gut 130 mehr als im Jagdjahr davor erlegt. Seit Jahren gehe laut Angaben der Jäger-Vereinigung die Zahl der erlegten Dachse nach oben. Zudem wurden etwa 3.600 Füchse und etwa 10.000 Rehe geschossen. Die Zahl des erlegten Rehwilds liegt damit seit 25 Jahren stabil bei 9.000 bis 10.000 Tieren.

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