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Schlechte personelle Austattung in Saar-Kitas

Bericht der Bertelsmann Stiftung

Symbolfoto

Saarbrücken. Im Saarland gibt es laut der Bertelsmann Stiftung zu wenig Personal in den saarländischen Kitas. In rund 84 Prozent der Kitas sei die personelle Ausstattung nicht ausreichend und damit liegt das Saarland deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 74 Prozent.

Besonders deutlich wird das im Personalschlüssel: In den Kindergärten kommt auf 10 Kinder ein Erzieher, in den Krippen sind es immerhin vier Kinder pro Erzieher. Damit hat sich der Personalschlüssel sogar im Vergleich zu 2013 leicht verschlechtert. Die Bertelsmann Stiftung empfiehlt hingegen, dass in Kindergärten auf einen Erzieher maximal 7,5 Kinder und in Krippen maximal 3 Kinder auf pädagogische Fachkraft kommen.

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Ebenfalls kritisiert wird die Gruppengröße in den saarländischen Kitas. Nach Einschätzung der Bertelsmann Stiftung ist fast die Hälfte der Kita-Gruppen zu groß. Auch sei das Qualifikationsniveau der saarländischen Fachkräfte zu niedrig und es fehle Zeit für Führungs- und Verwaltungsaufgaben „Das Saarland sollte sich in allen Bereichen verbessern,“ so die Bildungsexpertin der Stiftung Kathrin Bock-Famulla.

Die Unterschiede in den saarländischen Landkreisen sind dabei groß. Besonders schlecht schnitt in dem Bericht der Landkreis Neunkirchen ab, dafür steht der Landkreis Merzig-Wadern vergleichsweise gut da. Die Stiftung erklärt sich dies mit der finanziellen Ausstattung der Kommunen, oft Träger der Kitas.

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