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Bundesregierung warnt vor Reisen nach Paris und an die Côte d’Azur

Steigende Fallzahlen

Berlin/Paris. Wegen steigender Corona-Fallzahlen in Frankreich wurde von der Bundesregierung eine Reisewarnung für die Region Île-de-France inklusive der Hauptstadt Paris sowie der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur ausgesprochen. Auch das Robert-Koch-Institut stufte beide Regionen bereits als Risikogebiete ein.

Hintergrund ist ein Überschreiten der kritischen Schwelle von 50 Neuninfektionen pro 100.000 Einwohnern in beiden Gebieten. Reisende müssen sich bei der Rückkehr aus diesen Gebieten nun in häusliche Quarantäne begeben, bis ein negatives Testergebnis vorliegt. Ausnahmen gibt es für Berufspendler und für jene, die sich weniger als 72 Stunden in einem der Risikogebiete aufgehalten haben. Pauschalreisen in die betroffenen Regionen können nun jedoch dank der Reisewarnung der Bundesregierung kostenfrei storniert werden.

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Inzwischen wurden von der Bundesregierung auch eine Reisewarnung für ganz Frankreich nicht mehr grundsätzlich ausgeschlossen. In der Nachbarregion Grand Est steigt die Zahl der Neuinfektionen ebenfalls, jedoch noch moderat. Am stärksten steigen derzeit die Zahlen im Grand Est in den Départements Bas-Rhin und dem an das Saarland angrenzende Département Moselle.

Durch die Einstufung als Corona-Risikogebiet erwartet die Deutsche Bahn Einschränkungen im Zugverkehr zwischen Deutschland und Frankreich. Zwar würden auch weiterhin alle Verbindungen angeboten werden, jedoch müsse über eine mögliche Corona-Infektion informiert und die Kontaktdaten hinterlegt werden. Hierfür wurde von der Bahn bereits ein Formular zur Verfügung gestellt.

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