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Pauschale Maskenpflicht von Landtagsfraktionen abgelehnt

Gegen Vorschlag von AKK

Symbolfoto

Saarbrücken. Die saarländischen Landtagsfraktionen hat sich großteils gegen eine pauschale Maskenpflicht in der Schule und bei der Arbeit, wie sie von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer gefordert wurde, ausgesprochen. Man müsse vor Ort prüfen, ob diese aufgrund des Infektionsgeschehens notwendig sei.

Zumindest in der Großen Koalition im Saarländischen Landtag herrscht hierbei Einigkeit. Müsste anhand der Infektionszahlen zwischen einer generellen Maskenpflicht und einem zweiten Lockdown entschieden werden, würde man sich laut dem Fraktionsvorsitzenden der CDU, Alexander Funk, für die Maskenpflicht entscheiden. Allegemin wolle man aber nach der Situation vor Ort entscheiden. Auch für SPD-Fraktionschef Ulrich Commerçon solle regional spezifisch entschieden werden. Für ihn habe sich das föderalistische System der Bundesrepublik während der Corona-Krise bewährt.

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Ebenfalls zurückgewiesen wurde der Vorschlag von der Opposition im Saar-Landtag. Für die Linke sollte an dem Konzept zur Infektionsvermeidung aus Abstand, Hygiene und Maske festgehalten werden, ohne dabei eine pauschale Maskenpflicht zu unterstützen. AfD-Fraktionschef Josef Dörr sagte zu dem Vorschlag AKKS, dass er davon „überhaupt nichts“ halte.

Mit Hinblick auf steigende Coronazahlen in der Bundesrepublik hatte CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer sich für eine allgemein gültige Schutzmaskenpflicht ausgesprochen. Man sollte über eine bundesweit verpflichtende Regelung nachdenken, wenn durch das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes die Schließung von Schulen und ganzer Branchen verhindert werden könne, so Kramp-Karrenbauer. Im Nachbarland Frankreich soll bereits ab dem 1. September das verpflichtende Tragen von Schutzmasken Realität werden. Im Saarland gilt die Maskenpflicht bislang nur im ÖPNV und im Einzelhandel.

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