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Finanzbeamter wegen Betrugs zu hoher Geldstrafe verurteilt

Über 9.000 Euro Strafe

Symbolfoto

St. Ingbert. Ein hoher Beamter aus dem saarländischen Finanzministerium wurde wegen Betrugs vom Amtsgericht St. Ingbert zu einer Geldstrafe von über 9.000 Euro verurteilt. Der Mann soll in den Jahren 2014 bis 2017 mehrfach überhöhte Arztrechnungen eines Blieskasteler Arztes eingereicht und die Differenzbeträge einkassiert haben.

Laut Informationen des SR soll es sich bei dem Beschuldigten um den 60-jährigen Frank R. handeln, der als persönlicher Referent bei dem ehemaligen Finanzminister Stephan Toscani tätig war. Da am Wochenende kein Widerspruch eingelegt wurde, ist der Strafbefehl seit heute rechtskräftig. In insgesamt 70 Tagessätzen von je 130 Euro muss der Beamte nun seine Strafe von insgesamt 9.100 Euro bezahlen. Ob der Vorfall auch dienstrechtliche Konsequenzen mit sich führt, wird derzeit noch im Finanzministerium geprüft.

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Derzeit wird von sieben Betrugsfällen mit einer Gesamtschadenssumme von 1.050 Euro ausgegangen. Der Beamte soll zum Jahresende überhöhte Rechnungen eines Blieskasteler Arztes bei seiner privaten Krankenkasse als auch der Beihilfestelle des Landes eingereicht haben. Die Differenz zwischen eingereichter Rechnung und tatsächlichen Arztkosten behielt er für sich selbst.

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