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Renovierung der Sauna in der Lakai

Vorbereitung für Hallenbadöffnung

Quelle: Stadt Neunkirchen

Neunkirchen. Nach 10 Jahren im Betrieb wird die Sauna im Neunkircher Kombibad Die Lakai renoviert. Hierzu wird die derzeitige Schließzeit der Innenanlage genutzt. Wenn es die Corona-Bedingungen zulassen, so sollen noch im September das Hallenbad und die Sauna wieder öffnen.

Draußen ist es ruhig in der Lakai. An dem relativ kühlen Sommermorgen nutzen nur wenige Badegäste die beiden Außenbecken, um ihre Bahnen zu ziehen. Doch hinter den Kulissen geht’s hoch her. Zum einen planen der Bäderleiter Stefan Moog und sein Team die Bedingungen für eine Öffnung des Hallenbades, wenn die Freibadsaison witterungsbedingt eingestellt werden muss. Zum anderen sind die Handwerker da, denn die Sauna braucht neues Holz.

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„Es ist völlig normal, dass nach zehn Jahren das Holz getauscht werden muss, schließlich ist es durch die große Hitze ausgelaugt und spröde geworden“, erläutert Stefan Moog. Und so duftet es derzeit nach frisch aufgeschnittenem Holz der Sorte Hemlock, ein Nadelholz ohne Harzgallen, das insbesondere als Konstruktions- und Verkleidungsholz gerne eingesetzt wird.

Max von dem Brinke und Marco Unnewehr von der Firma Saunabau Jelitto aus Recke sägen die Holzverkleidungen vor Ort auf Maß und passen die neuen Bänke ein. Letztere haben runde Kanten und die Besonderheit, dass die Reinigungskräfte sie dank durchdachtem Mechanismus leicht hervorziehen können, damit auch unter den Bänken hygienisch sauber entstaubt und geputzt werden kann. In der 90°- Finnsauna sind die Liegen schon montiert.

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Draußen präsentiert sich die Blocksauna derzeit quasi wieder im Rohbau. Auch hier werden die Wände komplett neu verkleidet, neue Liegebänke montiert und sogar ein neuer Ofen in der Mitte installiert. Womit wir wieder beim allgegenwärtigen Thema Corona wären. Nach derzeitigem Stand können zwar Aufgüsse gemacht werden, es darf aber nicht gewedelt werden. „Eine Einschränkung, mit der man sicherlich gut leben kann“, so Bäderleiter Moog. „Bei 90° gibt es wenig hygienische Probleme. Wer keine heißen Temperaturen verträgt und lieber eine Dampfsauna besucht, hat dagegen schlechtere Karten. Die Dampfsauna muss noch geschlossen bleiben und die Biosauna müssen wir auf 65° statt wie bisher auf 60 ° hochfahren,“ erläutert Moog. Diskutiert wird allerdings noch die Anzahl der Personen, die gleichzeitig die Sauna nutzen dürfen.

Auch für die Öffnung des Hallenbades müssen alle Abläufe auf den Prüfstand gestellt werden. Wie viele Menschen dürfen gleichzeitig in die Umkleidekabinen? Wie viele Spinde können freigegeben werden? Wie viel Zeit muss für die Zwischenreinigung eingeplant werden? Kann die Kasse geöffnet werden oder bleibt es bei Online-Tickets? Genauestens muss das alles geklärt sein, bevor die Pforten für die Öffentlichkeit wieder geöffnet werden. Bäderleiter Stefan Moog gibt sich aber zuversichtlich, dass es noch im September mit dem Indoor-Betrieb weitergehen kann: „Vielleicht schaffen wir sogar einen nahtlosen Übergang von draußen nach drinnen.“

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Auch wenn das Defizit in diesem Jahr noch höher als üblich ausfällt, hatte sich die Kreisstadt Neunkirchen dazu entschlossen, trotz Coronabedingungen die Freibäder zu öffnen. „Es ist uns klar, dass die Einnahmen wegen der geringeren Besucherzahlen stark einbrechen werden. Aber wir halten die Bäder als Sportstätten, die vor allem auch der Erhaltung der Gesundheit dienen, für ganz wichtige Einrichtungen. Daher haben wir diese Entscheidung getroffen“, erläutert Oberbürgermeister Jörg Aumann. „Wenn es machbar ist – und da bin ich höchst zuversichtlich – öffnen wir auch das Hallenbad und die Sauna. Wir werden alles dafür tun, das sind wir unseren Bürgerinnen und Bürgern schuldig.“   

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