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Neue Schwäne am Furpacher Weiher

schwan
Symbolfoto

Neunkirchen. Es gibt wieder Schwäne am Furpacher Weiher! Damit geht ein langgehegter Wunsch des Heimatvereins Furpach in Erfüllung. Nachdem seit vergangenen Herbst der letzte Schwan verschwunden war, fehlte am herrlichen Gutsweiher einfach was. Die stolzen Tiere, die gemächlich durch den Weiher ziehen, waren bei der Bevölkerung sehr beliebt. Gleichwohl gab es hin und wieder auch Probleme, da unvernünftige Besucher die Tiere mit altem Brot fütterten und mindestens ein Schwan an den Folgen verstarb.

Nun hat der Heimatverein alle Hebel in Bewegung gesetzt und neue Schwäne besorgt. Die Familie wird am Freitagmorgen von Zoodirektor Norbert Fritsch bei einem Züchter im schwäbischen Ellwangen abgeholt und nach Furpach gebracht.

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Der Zootierarzt nimmt die Eltern sowie die beiden in diesem Jahr zur Welt gekommenen Jungtiere in Empfang und untersucht sie. Werner Tuba, Mitglied sowohl des Heimatvereins als auch der Feuerwehr, hatte bereits im Vorfeld die Voliere auf der Schwaneninsel saniert, so dass die Vogelfamilie nun ihr neues Eigenheim beziehen kann.

Damit die Schwäne sich hier wohlfühlen, bittet Oberbürgermeister Jörg Aumann die Besucherinnen und Besucher des Gutsweihers, den Schwänen eine gute Eingewöhnungsphase zu gönnen. „Die Tiere brauchen ihre Ruhe! Sie sollen sich hier möglichst schnell wohlfühlen und dazu gehört, dass sie möglichst wenig Stress in ihrem neuen Lebensumfeld bekommen. Es ist sehr hilfreich, wenn die Menschen Abstand halten“, appelliert der Oberbürgermeister an die Bevölkerung. „Wir wollen der neuen Schwanenfamilie beste Bedingungen bieten und natürlich versorgen der Heimatverein und der Zoo die Tiere auch weiterhin artgerecht. Deshalb bitte die Schwäne nicht füttern!“ 

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