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Landeshauptstadt begrüßt Erweiterung des „Saar-Urwalds“

Ausgleich zur Erweiterung des Helmholz-Instituts

Symbolfoto

Saarbrücken. Die Landeshauptstadt begrüßt die Ankündigung von Umweltminister Jost, dem „Urwald vor den Toren der Stadt“ weitere Waldflächen hinzuzufügen.

Bürgermeisterin Barbara Meyer-Gluche: „Zusätzliche Flächen sollten aus unserer Sicht im Landeswald an der Universität umgewidmet werden. Dies wäre ein Ausgleich für die vom Land geplante Erweiterung des Helmholtz-Instituts und würde zugleich die Attraktivität des Wissenschafts- und Forschungsstandorts Saarbrücken stärken.“

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Die Landeshauptstadt wolle zur Klimahauptstadt werden und dem durch den Stadtrat ausgerufenen Klimanotstand gerecht werden, so die Bürgermeisterin weiter. „Der Schutz des Waldes hat hier eine ganz besondere Bedeutung. Dies gilt gerade mit Blick auf Bauvorhaben, die mit einem Eingriff in die Natur und den Wald einhergehen. Bauen und Natur müssen in Einklang gebracht werden und nötige Eingriffe aufgrund einer Umweltbilanzierung kompensiert werden.“

„Ein aktuelles, herausgehobenes Beispiel ist die geplante Erweiterung des Helmholtz-Instituts am Stuhlsatzenhausweg“, so Bürgermeisterin Meyer-Gluche weiter. „Mit Blick auf den Eingriff in den Wald, der mit dieser Erweiterung einhergeht, erwarten wir als Landeshauptstadt einen bedeutenden ökologischen Ausgleich. Dieser könnte darin bestehen, den Wald zwischen der Universität und St. Ingbert aus der Bewirtschaftung zu nehmen. Diesbezüglich hat kürzlich ein erstes Gespräch mit dem Umweltminister stattgefunden. Wir freuen uns sehr, dass der Minister unsere Idee aufgegriffen hat, und bieten an, die Pläne schnellstmöglich gemeinsam zu konkretisieren.“

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