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Betrunkene Autofahrerin hält Polizei in Wadern in Atem

Zahlreiche Strafanzeigen

Symbolfoto

Weiskirchen-Rappweiler. Gestern gg. 21.30 Uhr, teilte eine 32jährige Zeugin der Polizei in Wadern mit, dass sie aktuell hinter einem PKW herfahre, der insgesamt unsicher fahre. Das Fahrzeug fahre in Schlangenlinien, manchmal nur mit einer Geschwindigkeit von ca. 15 Km/h und bliebe dann plötzlich auf der Fahrbahn stehen. Der PKW überfahre ständig die Mittellinie.

An einer Kreuzung habe der PKW mehrere Minuten angehalten, ohne dass dies die Verkehrssituation erforderte. Während des Nachfahrens durch die Zeugin ereigneten sich etliche Situationen, in denen der Gegenverkehr konkret gefährdet wurde. U.a. anderem musste ein Radfahrer, der eine Seitenstraße befuhr stark abbremsen, da es sonst zu einem Unfall gekommen wäre.

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Die Zeugin konnte die Einsatzkräfte der Waderner Polizei schließlich zu dem PKW lotsen. In Losheim, in der Eisenbahnstraße konnte das Fahrzeug kontrolliert werden. Der PKW war dort abgestellt. Fahrerin war, wie sich später herausstellte, eine 65jährige Losheimerin, die sich im PKW eingeschlossen hatte. Nachdem sie die Fahrerscheibe ein kleines Stück geöffnet hatte, bemerkte der kontrollierende Polizeibeamte einen starken Alkoholgeruch.

Die Frage nach Ihrem Führerschein beantwortete die Fahrerin ganz lapidar mit der Aussage, dass ihren Führerschein bereits die Polizei in Merzig habe. Danach brach sie das Gespräch ab und versuchte mehrfach ihren PKW zu starten und rückwärts wegzufahren. Um dies zu verhindern schlug ein Polizeibeamter die Beifahrerscheibe des PKW ein, öffnete die Beifahrertür, beugte sich ins Fahrzeuginnern und zog den Fahrzeugschlüssel ab. Nur unter Anwendung von körperlicher Gewalt konnte die 65jährige Fahrerin mit mehreren Einsatzkräften aus ihrem Fahrzeug herausgeholt werden, da sie sich aktiv dagegen zur Wehr setzte. Die Polizeikräfte blieben unverletzt.

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Aufgrund der offensichtichen Alkoholisierung der Fahrerin, wurde ihr auf der Wache der Polizeiinspektion Nordsaarland eine Blutprobe entnommen. Ein vorher durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert im Bereich der absoluten Fahruntüchtigkeit. Strafanzeigen wie Trunkenheit im Straßenverkehr, Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Fahrerlaubnis und schließlich Widerstand gegen Polizeibeamte folgen nach.

Gleichwohl bittet die Polizei in Wadern, Tel.: 06871-90010, um Mitteilung, ob sich Verkehrsteilnehmer während des Fahrmanövers der 65jährigen gefährdet fühlten.

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