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„Haus Afrika“ erstattet Anzeige wegen vermeintlich rassistischen Anfeindungen

Rassismus oder Nachbarschaftsstreit?

Quelle: hausafrika.de

Saarbrücken. Das „Haus Afrika“ in der Landeshauptstadt Saarbrücken hat wegen mehrerer Anfeindungen, die möglicherweise rassistisch motiviert sind, Anzeige wegen Volksverhetzung erstattet. So wurden beispielsweise immer wieder Eier auf die Terrasse des „Haus Afrika“ geworfen, es kam zu Drohanrufen und in der vergangenen Woche kam es zu einem Einbruchsversuch.

Den Bogen überspannt hat letztlich ein anonymer Brief, der in der Nachbarschaft zu dem Haus Afrika die Runde machte. In diesem wurde von einem bislang unbekannten Verfasser immer schlimmer werdende Ruhestörung beklagt seit dem der Saarbrücker Verein in die Großherzog-Friedrich-Straße gezogen ist. Falls auch andere Nachbarn sich dadurch gestört fühlten, solle man die Polizei einschalten und eine Ordnungswidrigkeit anzeigen.

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Für den Verein „Haus Afrika“ geht dies über die Grenzen eines einfachen Nachbarschaftsstreits hinaus, insbesondere vor dem Hintergrund weiterer Vorfälle rund um die Vereinsräumlichkeiten. Ob hierbei tatsächlich eine rassistische Motivation vorliegt, soll eine Prüfung des Staatsschutzes ergeben.

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