Schüler- und Elternvertretung fordern Maskenpflicht in den Klassenräumen

Eindämmung der Pandemie

Symbolfoto

Saarbrücken. Die Landeselterninitiative für Bildung sowie die Landesschülervertretung im Saarland haben sich nach Informationen des SR für eine Maskenpflicht im Unterricht ausgesprochen. Zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus sollten laut der Eltern- und Schülervertretung Schüler ab der fünften Klasse eine Maske im Unterricht tragen müssen.

In vielen Fällen sei es aufgrund der Klassengröße als auch der räumlichen Gegebenheiten nicht möglich, den Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Hier soll laut der Elterninitiative und der Schülervertretung eine Maskenpflicht eingeführt werden. Gleichzeitig wurde eine Diskussion angestoßen, ob Visiere ebenfalls zugelassen werden sollten.

Sollte der Präsenzunterricht erneut eingeschränkt werden, fordern Schülervertretung als auch Elterninitiative eine Bevorzugung von Schüler mit Lernproblemen, jüngeren Schülern als auch den Klassen, die sich auf eine Abschlussprüfung vorbereiten. Insbesondere die Jüngeren hätten Probleme beim digitalen Fernunterricht, weshalb der Unterricht vor Ort für diese besonders wichtig sei.

Auch die Notbetreuung müsse bei neuen Corona-Einschränkungen verbessert werden. Laut der Schülervertretung als auch der Elterninitiative müsste das Angebot auf weitere Schüler ausgeweitet werden und damit mehr Plätze angeboten werden. Für den Fall einer neuen Corona-welle brauche es ebenfalls bereits im Vorfeld einen Plan zu Kommunikationswegen, Zuständigkeiten als auch den einzelnen Unterrichtsformaten. Bei Fragen von Schülern und Eltern müsse es feste Sprechzeiten bei den Lehrkräften geben.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*