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Wenig Betrugsanzeigen beim Kurzarbeitergeld im Saarland

Fünf Anzeigen pro Monat

Symbolfoto

Saarbrücken. Saarlandweit gab es trotz monatelanger Kurzarbeit in zahlreichen Betrieben im Land kaum Anzeigen wegen Betrugs bei der Kurzarbeit. Derzeit gehen wöchentlich etwa fünf Hinweise auf einen möglichen Missbrauch des Kurzarbeitergelds bei der zuständigen Behörde ein.

Gegenüber dem SR sagte Heidrun Schulz von der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit, dass die Anzeigen meist anonym oder von Mitarbeitern der Unternehmen kommen würden. Jeder Anzeige werde hierbei nachgegangen. Sollten bei diesen Überprüfungen widersprüchliche Angaben in den Anträgen auf Kurzarbeitergeld zu Tage treten, müssten diese korrigiert werden.

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Insgesamt werden derzeit monatlich 10.000 Kurzarbeiteranträge von der saarländischen Arbeitsagentur bearbeitet. Um diese Arbeitslast zu bewältigen wurde die zuständige Abteilung von 20 auf 160 Mitarbeiter aufgestockt. Bislang sei jedoch noch kein Betrug oder grober Missbrauch aufgefallen. Auch die Finanzkontrolle Schwarzarbeit musste bislang noch nicht eingeschaltet werden.

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