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Klage gegen Islamunterricht in Grundschulen wegen Beteiligung von umstrittenem Moscheeverband

Verwaltungsgericht verhandelt

Symbolfoto

Saarlouis. Nach einem langen Hin und Her wurde vor fünf Jahren der Islamunterricht an saarländischen Grundschulen eingeführt. Der Dillinger Gilbert Kallenborn will den Unterricht nun jedoch per Gerichtsbeschluss verbieten lassen. Stein des Anstoßes: die Beteiligung des umstrittenen Moscheeverbands DITIB an dem Modellprojekt.

Der Vorwurf des Klägers ist eindeutig. Er wirft dem Verband vor, Handlanger der türkischen Regierung zu sein. Die Trennung von Kirche und Staat sei nicht mehr vorhanden, der Islamunterricht werde zum Einfallstor für undemokratisches Gedankengut. Ob das Verwaltungsgericht in Saarlouis heute noch sein Urteil verkündet, ist noch unklar.

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Zweihundert Grundschüler in Saarbrücken und in Völklingen, nehmen an dem Modellprojekt zum Islamunterricht teil. Dort werden sie von fünf staatlichen Lehrern unterrichtet.

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