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VSU: Saar-Unternehmen halten an ihren Mitarbeitern fest

Nur geringer Anstieg der Arbeitslosenzahlen

Symbolfoto

Saarbrücken. Mit Hinblick auf nur leicht ansteigende Arbeitslosenzahlen im Saarland sieht die Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände e.V. (VSU) als ein positives Signal für die wirtschaftliche Zukunft. Anstatt Mitarbeiter zu entlassen, setzen die Unternehmen vermehrt auf Kurzarbeit um durch die Krise zu kommen.

„Die Unternehmen setzen auf eine langsame Erholung und versuchen so weit als möglich ihre Mitarbeiter an Bord zu halten,“ so Jens Colling, Geschäftsführer der VSU-Saar. Im Vergleich zum Vormonat ist im Juli die Zahl der Arbeitssuchenden im Saarland um 0,3 Prozent gestiegen, der Bestand der Arbeitslosen um 2,9 Prozent gegenüber dem Wert aus Juni. „Angesichts der Auswirkungen der Corona-Krise ist der Anstieg noch moderat,“ so Colling.

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Laut einer Umfrage des Verbandes der Metall- und Elektroindustrie des Saarlandes vermeiden die Unternehmen im Saarland Entlassungen und setzen dafür bei der Krisenbewältigung eher auf Kurzarbeit. In den Unternehmen der M+E-Branche waren im Juni mehr als 50 Prozent der Beschäftigten in Kurzarbeit. Gleichzeitig haben sechs von zehn Unternehmen der Branche angekündigt, die Zahl der Mitarbeiter nicht zu verändern, in elf Prozent wollten sie diese sogar erhöhen.

In dieser Bereitschaft, die Mitarbeiterschaft in den Unternehmen stabil zu halten, sieht die VSU einen Zusammenhang mit den aktuellen Arbeitsmarktzahlen. Auch sei die Einstellungsbereitschaft weiterhin geben, denn einem Zugang an Arbeitslosen in Höhe von 7007 standen im Juli 5819 Abgänge aus Arbeitslosigkeit gegenüber.

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