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Verkehrsministerium greift Kommunen bei der Instandsetzung von Radwegen unter die Arme

Land übernimmt Kosten

radweg fahrrad mohn
Symbolfoto

Saarbrücken. Nicht nur angesichts der wachsenden Zahl von Fahrradfahrern während der Corona-Krise, sondern auch, weil viele Saarländerinnen und Saarländer in diesem Jahr in der Heimat Urlaub machen, unterstützt das Verkehrsministerium die saarländischen Kommunen nun auch gezielt bei der Instandsetzung von Radwegen in der Baulast der Kommunen. Dazu zählt nicht nur die Durchführung notwendiger Baumaßnahmen, auch die Kosten werden vom Verkehrsministerium getragen. Außerdem werden die Kommunen bei der Unterhaltung der Radwege entlastet.

Wirtschafts- und Verkehrsministerin Anke Rehlinger: „Den Schwung, den das Fahrrad auch durch die Auswirkungen der Pandemie bekommen hat, müssen wir mitnehmen. Damit das Rad auch in Zukunft bei den Saarländerinnen und Saarländern an Beliebtheit gewinnt, braucht es auch die entsprechende Infrastruktur, das gilt auf Alltags- wie auch auf Freizeitradwegen. Oft ist in den Kommunen aber nicht ausreichend Personal für die Pflege von Radwegen vorhanden – hier greifen wir ihnen Kommunen unter die Arme.“

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Durchgeführt werden die Instandsetzungsarbeiten vom Landesbetrieb für Straßenbau (LfS). Bei der Wartung und Erhaltung der Radwege bekommen die Kommunen Hilfe vom Radwegetrupp des LfS. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Trupps kontrollieren den Zustand der Wege, nehmen aber auch kleinere Gehölzrückschnittarbeiten und bauliche Instandsetzungsarbeiten vor, etwa bei Schlaglöchern.

Bereits in der Vergangenheit hat das Verkehrsministerium saarländische Kommunen bei der Instandsetzung des touristischen Radwegenetzes (SaarRadland) unterstützt. Durch die für den Radverkehr zur Verfügung gestellten Finanzmittel kann diese freiwillige Unterstützung nun weitergeführt werden. Bisher hat gut ein Dutzend saarländischer Gemeinden und Städte das Unterstützungsangebot angenommen, so Rehlinger weiter. „Ich freue mich, wenn weitere Kommunen folgen und in die Radinfrastruktur ihrer Gemeinde oder Stadt investieren – so dass das Saarland in Sachen Radverkehr weiter vorankommt.“

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