Mülltrennung im Saarland weiterhin nicht zufriedenstellend

Falsche Müllentsorgung

müll sack
Symbolfoto

Saarbrücken. Weiterhin wird im Saarland das Thema Mülltrennung recht stiefmütterlich behandelt. Laut einer Studie des Umweltbundesamtes werden weiterhin zu viele Abfälle in den Restmüll geworfen, die dort eigentlich nichts zu suchen haben. Auch der Entsorgungsverband Saar (EVS) bestätigte dieses Ergebnis.

Dabei ist laut einer Analyse des EVS aus dem Jahre 2018 Bio-Müll im Restmüll das größte Problem, da dieser etwa ein Drittel des Restmülls ausmachte. Papier, Glas und diverse andere Sachen, die nichts im Restmüll zu suchen haben, machten etwa ein Viertel des Restmülls aus. Das Umweltbundesamt geht davon aus, dass rund zwei Drittel des „Restmülls“ eigentlich anders entsorgt werden müsste.

Ebenfalls ging aus der Studie hervor, dass in den Städten die Restmülltonnen voller sind als in den Vororten oder auf dem Land. Auch werden dort mehr Wertstoffe falsch entsorgt. Insgesamt geht jedoch die Menge an Restmüll bundesweit zurück. So fällt nur noch etwa die Hälfte des Restmülls an als noch vor 35 Jahren.

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