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Keine betriebsbedingten Kündigungen bei ZF bis 2022

Auch keine Werksschließungen

Quelle: zf.com

Saarbrücken. Der Automobilzulieferer ZF hat betriebsbedingte Kündigungen sowie Werksschließungen bis Ende 2022 ausgeschlossen. Stattdessen wolle der Konzern weiterhin auf Kurzarbeit setzen, selbst wenn hierfür die staatliche Förderung ausläuft.

Im Mai hatte das Unternehmen noch angekündigt, dass es bis zu 15.000 Stellen weltweit aufgrund leerer Auftragsbücher während der Corona-Krise abbauen will, davon etwa die Hälfte in Deutschland . Zwar werde an dem Plan festgehalten, jedoch soll dieser sozialverträglich abgefedert werden.

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Anstelle von betriebsbedingten Kündigungen wolle ZF weiterhin an der Kurzarbeit festhalten. Sollte die staatliche Förderung für diese auslaufen, will ZF auf kürzere Arbeitszeiten und die Aufstockung der Einkommen setzen.

Da aufgrund der Corona-Krise im Saarbrücker Werk rund 20 Prozent der Auslastung verloren ging, müsse nun die Beschäftigung angepasst werden. Möglich ist dies beispielsweise über das neue Angebot von Altersteilzeit plus, dass Beschäftigten, die in Altersteilzeit oder den vorzeitigen Ruhestand gehen, eine Abfindung verspricht.

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Die Arbeitnehmer müssen dem Unternehmen jedoch ebenfalls entgegen kommen. Sie müssen einmalig auf eine tarifvertraglich zugesicherte Leistung, den T-Zug B, verzichten. Diese macht nach Gewerkschaftsangaben etwa 350 Euro im Monat aus. Die IG Metall Saarbrücken ist angesichts der relativ geringen Zugeständnisse seitens der Arbeitnehmern mit dem Ergebnis der Verhandlungen zufrieden.

Zusätzlich wurde vereinbart, dass sich Standortleitung, Betriebsräte und Gewerkschaft zu Gesprächen über die Zukunft der Standorte treffen sollen. Über diesen Weg sei die Transformation der Standorte gestaltbar.

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