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Verzögerung bei Saarbrücker Großinspektion: Ministerium sieht Landeshauptstadt in der Schuld

Erst Ende 2023 fertig

Symbolfoto

Saarbrücken. Bei den Verzögerungen beim Bau der neuen Saarbrücker Großinspektion der Polizei sieht das saarländische Innenministerium die Schuld bei der Landeshauptstadt. Anstatt das die Baumaßnahmen in diesem Jahr noch abgeschlossen werden, wurde nun aus dem Ministerium eine Fertigstellung für Ende 2023 in Aussicht gestellt.

Demnach gäbe es Verzögerungen beim Baugenehmigungsverfahren und beim Bauplanungsverfahren, die laut dem Innenministerium auf die Stadt Saarbrücken zurückzuführen sind. Dadurch würden die ursprünglichen 40 Millionen Baukosten jedoch nur inflationsbedingt steigen.

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Für die drei Dienststellen, die in der neuen Großinspektion zusammengelegt werden sollen, entstehe jedoch dadurch kein grundsätzliches Problem. In die neue Großinspektion Saarbrücken sollen die Dienststellen Alt-Saarbrücken, St. Johann und Brebach zusammengeführt werden.

Schon im vergangenen Jahr wurden Verzögerungen beim Bau der neuen Großinspektion mitgeteilt. Ein alter Bunker sorgte damals für Probleme bei der Umsetzung des Großprojekts. Rund 300 Polizeibeamte sollen künftig in den 200 Büros der Großinspektion Saarbrücken arbeiten.

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