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Ministerium lädt Saarländische Veranstalter zum Gespräch

Erstes Gespräch mit dem Wirtschaftsministerium

Das saarländische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr hat eine Terminanfrage der Saarländischen Veranstaltungswirtschaft positiv beantwortet. 

Am Dienstag, den 21.7.2020 wird es im Wirtschaftsministerium zu einem ersten Gespräch zwischen Vertretern der Saarländischen Veranstaltungswirtschaft und dem Wirtschaftsministerium kommen.

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Da Ministerin Anke Rehlinger sich im Urlaub befindet und der Veranstaltungswirtschaft bereits im dritten Quartal dieses Jahres eine riesige Pleitewelle droht, hat das Ministerium entschieden, schnell zu handeln und Staatssekretär Jürgen Barke mit dem Einstieg in die Verhandlungen zu beauftragen.

„Wir gehen mit der Überzeugung in das Gespräch mit Herrn Staatsekretär Barke, dass das Wirtschaftsministerium die äußerst prekäre Situation der Veranstaltungswirtschaft erkennt und Landesmittel zur Verfügung stellt, die auch eine tatsächliche Hilfe für uns darstellen“

Detlef Malinkewitz, Sprecher und Verhandlungsführer der Saarländischen Veranstaltungswirtschaft

Der Politik müsse bewusst sein, dass ein Nichthandeln erhebliche Folgen für den Arbeitsmarkt und die Kultur als tragende Säule der Gesellschaft im Saarland haben werde.

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Man sehe das Land auch deshalb in der Pflicht, da das aktuelle Konjunkturprogramm des Bundes zu kurz greife und am 31. August dieses Jahres ende, die Durchführung von Großveranstaltungen aber bis mindestens 31. Oktober und wahrscheinlich sogar noch viel länger verboten blieben, sodass Veranstaltungen noch auf sehr lange Zeit wirtschaftlich nicht rentabel würden durchgeführt werden können, so Malinkewitz.

„Wir brauchen jetzt sehr zeitnah eine Unterstützung, die tatsächlich greift, ansonsten wird es im Saarland schon in Kürze nur noch Stille geben“

Detlef Malinkewitz, Sprecher und Verhandlungsführer der Saarländischen Veranstaltungswirtschaft

In einer Demonstration auf dem Tblisser Platz in Saarbrücken hatten zuletzt rund 400 Menschen stellvertretend für mehr als 80 Unternehmen, Künstler und Solo-Selbständige auf die existenzielle Bedrohung der Branche aufmerksam gemacht.

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