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Landeshauptstadt stellt Bußgeldverfahren wegen falscher Beschilderung ein

Über 2.000 Autofahrer betroffen

Quelle: Bruschi (CC BY-SA 4.0)

Saarbrücken. Wegen einer nicht korrekt ausgeschilderten Höchstgeschwindigkeit in der Saarbrücker Hohenzollernstraße hat die Landeshauptstadt zahlreiche Verfahren wegen einer Geschwindkeitsüberschreitung zurückgezogen. Mehrere Autofahrer hatten sich zuvor beschwert.

Hierbei geht es um Geschwindkeitsmessungen des Enforcement Trailers, auch bekannt als „Panzerblitzer“, die vom 29. Mai bis zum 8. Juni in der Nähe der Handwerkskammer in der Hohenzollernstraße durchgeführt wurden. Nachdem zahlreiche Beschwerden eingegangen sind, dass sie Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h dort nicht ausgeschildert sei, wurde dies durch das Ordnungsamt überprüft. Die Beschwerden konnten bestätigt werden, da für Rechtsabbieger auf die Guttenberg- und Hohenzollernstraße von der Luisenbrücke kommend keine Beschilderung erkennbar ist.

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Alle Verfahren bezüglich einer Geschwindkeitsüberschreitung an dieser Stelle wurden daraufhin eingestellt. Bei 1.483 Fällen, in denen das Verwarngeld bereits gezahlt wurde, wird nun das Geld wieder zurückgezahlt. Auch die Zentrale Bußgeldbehörde (ZBB), die für Geschwindigkeitsüberschreitungen ab 16 km/h zuständig ist, wurde bereits informiert, dass die vermeintlichen Fälle nicht weiter verfolgt werden sollen.

Die Beschilderung an dieser Stelle soll nun von der Stadt angepasst werden. Laut der „Saarbrücker Zeitung“ sind über 2.000 Autofahrer betroffen von der Panne, wobei die meisten mit weniger als 50 km/h geblitzt wurden. An dem seit dem 17. Januar im Einsatz befindlichen Enforcement Trailer hält die Stadt Saarbrücken jedoch weiterhin fest.

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Foto-Quelle: Wikipedia (CC BY-SA 4.0)

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