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Das Rock Wall Open-Air 2020 in Saarlouis kann stattfinden

Karten nur im Vorverkauf

Rosedale / Bild: Tony Joe Gardner

Das Rock Wall Open-Air 2020 in Saarlouis findet statt. So dürfen sich am Freitag den 31. Juli sich bis zu 700 Besucher auf Blues-Rock mit Félix Rabin der Band Rosedale freuen. Das seit 8 Jahren bestens eingeführte Blues und Blues-Rock Festival kann unter den vorgegebenen Schutzmaßnahmen stattfinden. Die besonderen Auflagen, die mit der Gestattung ausgesprochen wurden, erfordern eine aufwendige Organisation. So müssen alle Gäste eine personifizierte, also auch nicht übertragbare, Eintrittskarte im Vorverkauf erwerben. Um die Besucherzahlen zu kontrollieren und eine etwaig notwendig werdende Nachverfolgung zu gewährleisten, wird es keinen Zugang über eine Abendkasse geben. Diese Tatsache macht eine längere Vorlaufzeit und damit eine frühzeitigere Bewerbung der Veranstaltung notwendig.

Die Rock Wall, welches schon seit jeher ein Blues-Rock Event war präsentiert seit Jahren eine Auswahl an Bands, die zuvor kaum bekannt, ein zwei Jahre später aber die europäischen Konzertbühnen rocken. Jessy Martens, Leif de Leeuw, Laura Cox Yasi Hofer oder Catfish, um nur einige zu nennen, bespielten die Bühne im Wallgraben von Saarlouis und sind heute – wenn nicht gerade Pandemie ist – Headliner auf europäischen Konzerten. 

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Mit Félix Rabin und und Rosedale konnte Neuhäuser zwei französische Newcomer verpflichten, die auch für dieses Jahr einen vielversprechenden Konzertabend versprechen lassen. Natürlich sind beide dem Blues und Blues Rock verpflichtet und bringen einiges an Vorschuss aus ihren Heimatländern mit.

Félix Rabin 

Félix Rabin, „The Kid of Montreux“, wie ihn die Presse 2015 betitelte, als er die traditionellen Jam Sessions im Club des Festivals eröffnete und mit gerade 18 Jahren das Publikum verblüffte, indem er sich mit Matthieu Chedid und Avishai Cohen mass und zum coolsten Namen des Festivals profilierte. Kein geringerer als Quincy Jones, der für das Festival gebucht war, saß im Jazz Club und war so fasziniert von diesem jungen Naturtalent, dass er ihn zu sich bat und ihn mit seiner Begeisterung für sein Spiel „adelte“ und eine „große Zukunft“ prophezeite.

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Inspiriert von Musikern wie Jimi Hendrix, Stevie Ray Vaughan und David Gilmour verkörpert sein Stil diese Einflüsse mit erfinderischen Riffs, launischen Melodien und überirdischen Gitarrensoli. Der gut aussehende Typ aus dem Val-de-Ruz verblüfft mit seinen nur 23 Jahren durch seine professionelle Art und künstlerische Reife. Seine dunstig, psychedelische Stimme kontrapunktiert ein aufs andere Mal mit einem Hauch Patschuli seine explodierenden Harmonien. 

„Wenn es eine Zukunft des Blues-Rock gibt, dann heißt sie Félix Rabin. Er trägt eine Slim Jeans, hat einen zerzausten Wuschelkopf und eine Engelskehle und ein verdammt gutes Spiel. Von Montreux bis Paris oder London wünscht man sich, dass viele andere bald ein wenig von seinem Licht auffangen“. David Brun-Lambert (RTS, Hebdo).

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Félix Rabin / Foto: Chiara Ceccaioni

Rsedale 

Als Amandyn Roses und Charlie Fabert beide im Juni 2016 beschließen, Rosedale zu gründen, hat Charlie bereits einen beeindruckenden Hintergrund. Er hat mit Paul Cox, Janet Robin und Bobby Tench (Sänger der Jeff Beck Group) gespielt und Fred Chapellier 7 Jahre lang begleitet. Die vollkommene Beherrschung des Instruments ermöglicht es ihm, alle Stile zu spielen: funkige Rhythmen, die wie Stevie Ray Vaughan klingen, nervöse Riffs à la Jimmy Page, typische „klassische Blues“ -Soli, die ein Clapton nicht leugnen würde, und Höhenflüge mit Aufbauten, die eines Gary Moore oder eines Bonamassa würdig sind. Eine Virtuosität, die niemals demonstrativ ist und immer im Dienst des Liedes steht. „Die Alchemie ist perfekt: Amandyns Stimme, die von Sängerinnen wie Etta James, Beth Hart oder Janis Joplin inspiriert wurde, durchdringt diese Arrangements und schlägt den Zuhörer buchstäblich nieder. Die Gitarren reagieren im Echo, während sie ein breites Klangpanorama weben. Die Keyboards bringen Amplitude und der solide und energische Rhythmus schreitet voran wie eine Dampfwalze“. 

Rosedale wusste, wie sie ihr Schicksal erzwingen konnten, indem sie sich nicht nur als die große Offenbarung der Blues-Rock-Alben der Jahre 2016 und 2018, sondern auch als eine der leistungsstärksten Bands in „Live On Stage“ etablierten.

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Rosedale / Bild: Bruno Calendini

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