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Saarländer in U-Haft wegen des Verdachts des schweren sexuellen Missbrauchs

Symbolfoto

Saarbrücken. Gegen einen 22-jährigen Saarländer wurde vom Amtsgericht Saarbrücken ein Haftbefehl erlassen. Der Mann wird des schweren sexuellen Missbrauchs an einem inzwischen elf Jahre alten Kind zwischen 2018 bis 2019 beschuldigt.

Der Beschuldigte soll mindestens zwei der Taten gefilmt und anschließend an einen Dritten weitergegeben haben. Er wurde unmittelbar nach der Identifikation am Mittwochmorgen im Saarland festgenommen und sitzt nun in Untersuchungshaft.

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Der Haftbefehl und das zugehörige Verfahren stehen vor dem Hintergrund der Ermittlungen der BAO-Berg und der Task Force zur Bekämpfung des netzkonnexen Kindesmissbrauchs der Zentral. und Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) in Nordrhein-Westfalen, die seit Oktober 2019 mit der Auswertung riesiger Datenmengen zu einem bundesweiten Missbrauchskomplex. Da das Amtsgericht eine Fluchtgefahr sieht und eine Wiederholung der Taten zu befürchten ist wurde der Haftbefehl erlassen.

Derzeit befinden sich mit dem saarländischen Beschuldigten zwölf Menschen in Untersuchungshaft im Zusammenhang mit den Ermittlungen der BAO-Berg und der ZAC. Bislang wurden acht Menschen angeklagt, jedoch gibt es derzeit 52 Beschuldigte. Die Ermittlungen sind durch eine Durchsuchung bei einem Mann in Bergisch Gladbach angestoßen worden. Laut Informationen der Agentur epd werden von den Ermittlern derzeit rund 30.000 Spuren und Hinweise zu dem Missbrauchskomplex ausgewertet.

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