Anzeige:

Zahl bestätigter Borreliose-Infektionen im Saarland steigt

Bislang 110 Fälle

Symbolfoto

Saarbrücken. Saarlandweit steigen die Zahlen für bestätigte Borreliose-Infektionen. Laut dem Robert-Koch-Institut wurde in den vergangenen beiden Wochen die meisten Infektionen mit der durch Zecken übertragenen Krankheit des Jahres registriert.

Demnach lag die Zahl der Borreliose-Infektionen in der zweiten Juni-Hälfte erstmal in diesem Jahr im zweistelligen Bereich. Insgesamt wurde bis Ende diesen Monats 110 Fälle im Saarland gemeldet. Im vergangenen Jahr wurde 288 Infektionen gemeldet, im Jahre 2018 waren es sogar 375 Fälle.

:Anzeige:

Besonders stark betroffen hierbei ist der Landkreis Sankt Wendel mit 42 gemeldeten Infektionen, die geringsten gemeldeten Infektionen hatte der Landkreis Merzig-Wadern mit sechs. Bislang gab es in diesem Jahr saarlandweit glücklicherweise noch keine gemeldete Hirnhautentzündung FSME. In den vergangenen beiden Jahren waren es jeweils vier im einzigen Risikogebiet für die Frühsommer-Meningoenzephalitis, dem Saarpfalz-Kreis.

Eine Borreliose-Erkrankung kann von grippeähnlichen Beschwerden bis zu schweren Nervenschäden führen. Zum Schutz der Bevölkerung rät das Gesundheitsministerium bei einem Waldbesuch lange Kleidung zu tragen und Zecken schnellstmöglich zu entfernen. Sollte man doch von einer Zecke gebissen werden, ist der Tier mittels einer Zeckenzange zu entfernen und die Bissstelle zu beobachten.

:Anzeige:

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*