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Saar-Linke fordern Abschaltung von AKW in Cattenom

Lothringischer Pannenmeiler

Archivbild, Quelle: Stefan Kühn (CC BY-SA 3.0)

Saarbrücken/Cattenom. Nachdem heute Abend das französische Atomkraftwerk im elsässischen Fessenheim endgültig vom Netz geht (wir hatten hier berichtet), fordert die Linke im Saarland nun auch eine Abschaltung des AKWs in Cattenom.

In einer Pressemitteilung sagte der saarländische Bundestagsabgeordnete Thomas Lutze (Die Linke): „Wenn am heutigen Montag das Atomkraftwerk im elsässischen Fessenheim vom Netz geht, muss aus saarländischer Sicht daran erinnert werden, dass unweit der Grenzen zum Saarland und zu Luxemburg ein nicht minder gefährlicher Pannenreaktor – genauer vier davon – ihren Dienst tun“. Den nationalen Alleingang Frankreichs bei der Energiepolitik sieht er mit Hinblick auf die Zusammenarbeit und Freundschaft in der Großregion als Unding.

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„Cattenom macht regelmäßig Schlagzeilen mit Pannen und Störfällen,“ so Lutze weiter. „Damit wird nicht nur die Gesundheit und das Leben vieler Franzosen gefährdet. Ein Unfall wie in Tschernobyl oder Fukushima würde auch weite Teile unserer Großregion für immer unbewohnbar machen.“

Laut Lutze müsse für die Großregion SaarLorLux eine gemeinsame Energiepolitik entwickelt werden. „Dazu gehören die Förderung von Solar- und Windkraftanlagen und auch die Nutzung ehemaliger Bergwerkseinrichtungen als Pumpspeicheranlagen, sowie die Förderung des Wasserstoffs als Energieträger für energieintensive Großanlagen“, so der Bundestagsabgeordnete weiter.

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Zwar sei in den letzten Jahren einiges passiert in diesem Bereich, „einen grundsätzlichen Umbruch wird es aber erst dann geben, wenn Frankreich seine Energiepolitik aus dem letzten Jahrhundert in den Geschichtsbüchern abheftet und das AKW Cattenom abschaltet.“

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