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Landkreis Saarlouis besonders stark von Kurzarbeit betroffen

Folgen der Corona-Krise

Symbolfoto

Saarlouis. Die sechs saarländischen Landkreise sind unterschiedlich stark von Kurzarbeit im Zuge der Corona-Krise betroffen. Zahlen der Hans-Böckler-Stiftung sind besonders der Landkreis Saarlouis als auch der Saarpfalz-Kreis von Kurzarbeit betroffen.

Demnach haben im Landkreis Saarlouis die Betriebe für 38,7 Prozent aller Mitarbeiter Kurzarbeit angemeldet, im Saarpfalz-Kreis waren es im selben Zeitraum 37,2 Prozent. Am wenigsten stark betroffen ist der Landkreis St. Wendel, wo nur rund 28 Prozent der Arbeitnehmer in Kurzarbeit arbeiten.

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Im bundesweiten Vergleich hat der niedersächsische Kreis Emden den höchsten Wert bei der Kurzarbeit mit 56 Prozent. Dagegen am anderen Ende der Statistik liegt die Stadt Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz mit 11,6 Prozent der Beschäftigten.

Seitens der Hans-Böckler-Stiftung werden die Unterschiede mit spezifischen regionalen Beschäftigungsstrukturen erklärt. Insbesondere in Regionen mit Metall- und Elektroindustrie, vor allem bei starker Autoindustrie, werde Kurzarbeit von den Unternehmen genutzt.

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Anteil der Kurzarbeit nach Landkreisen

  • Landkreis Saarlouis: 38,7 Prozent
  • Saarpfalz-Kreis: 37,2 Prozent
  • Landkreis Merzig-Wadern: 35,2 Prozent
  • Regionalverband Saarbrücken: 35,1 Prozent
  • Landkreis Neunkirchen: 30,5 Prozent
  • Landkreis St. Wendel: 28,1 Prozent

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