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Bundesweiter Anstieg der Kirchenaustritte in 2019

Auch im Saarland

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Symbolfoto

Trier/Speyer. Im vergangenen Jahr gab es in Deutschland so viele Kirchenaustritte wie noch nie. Das teilten sowohl die evangelische Kirche als auch die katholische Deutsche Bischofskonferenz mit. Auch im Saarland konnte ein merklicher Rückgang der Kirchenmitglieder festgestellt werden.

Demnach sind bundesweit in 2019 rund 270.000 Menschen aus den beiden großen Kirchen in Deutschland ausgetreten. Mehr als die Hälfte der Bundesbevölkerung gehöre aber nach wie vor entweder der evangelischen oder der katholischen Kirche an.

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Auch die beiden Bistume im Saarland können deutliche Mitgliederrückgänge verzeichnen. Demnach gab es im Saarland im vergangenen Jahr noch 549.000 Katholiken, was einem Rückgang zu 2018 von 2,5 Prozent entspricht. Im Bistum Trier haben sich 2019 13.850 Katholiken zu einem Kirchenaustritt entschieden, über 3.750 mehr als im Jahr davor. Im deutlich mitgliederschwächeren Bistum Speyer sind rund 6.400 Katholiken aus der Kirche ausgetreten, über 1.100 mehr als noch 2018.

Von Experten wird der Mitgliederschwund bei den beiden großen Kirchen auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Als Beispiele werden die Finanzskandale der katholischen Kirche und den Umgang mit Missbrauchsfällen genannt. Auch der demografische Wandel mache den Kirchen zu schaffen.

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