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Prüfung eines Untreueverdachts beim Saar-ADAC

Verlustübernahme

Symbolfoto

Saarbrücken. Zwei Vorstandmitglieder sowie ein Kassenprüfer des saarländischen ADAC haben vor der Mitgliederversammlung am heutigen Mittwoch ihren Posten niedergelegt. Das geschah vor dem Hintergrund von internen Diskussionen über den Rallye-WM-Lauf, für den der ADAC Saarland Verluste übernommen hat.

Die Rallye-Großveranstaltung wird eigentlich von einer eigens gegründeten Tochtergesellschaft namens SFW GmbH organisiert, jedoch wurden in den letzten vier Jahren rund 450.000 Euro Verlust gemacht worden. Wie zuvor vertraglich vereinbart wurden diese Verluste vom ADAC Saarland übernommen.

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Diese vertraglichen Verflechtungen zwischen dem Gesamtverein und der SFW GmbH sehen die zwei Vorstände und der scheidende Kassenprüfer problematisch und befürchten eine Insolvenz des Gesamtvereins. Inzwischen wird auch von der Staatsanwaltschaft Saarbrücken ermittelt, ob ein Anfangsverdacht der Insolvenzverschleppung oder Untreue vorliegt.

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