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Ehemaliger Jugendpastor wegen sexuellem Missbrauch angeklagt

Missbrauch von Schutzbefohlenen

Symbolfoto

Mettlach/Saarbrücken. Gegen einen ehemaligen Jugendpastor der sektenähnlichen Religionsgemeinschaft „Gemeinde ohne Mauern“ in Mettlach-Wehingen wurde von der Staatsanwaltschaft Saarbrücken eine Anklage wegen sexuellen Missbrauchs erhoben. Der 48-jährige soll während seiner Zeit in der inzwischen aufgelösten Glaubensgemeinschaft zwei Mädchen missbraucht haben.

Die Taten sollen sich im Zeitraum zwischen 2013 und 2017 vorgefallen sein, als die beiden Mädchen 14 beziehungsweise 17 Jahre alt waren. Der Pastor, der in der „Gemeinde ohne Mauern“ unter anderem für die sexuelle Aufklärung zuständig war, soll die nach Auffassung der Staatsanwaltschaft die sexuelle Unerfahrenheit der Mädchen ausgenutzt haben.

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Der Pastor soll sich auch an vier weiteren jungen Frauen vergangen haben. Jedoch wurden weitere Verfahren seitens der Staatsanwaltschaft eingestellt, da die weiteren Opfer des heute 48-jährigen zum Zeitpunkt der Tat bereits volljährig waren. Der Tatbestand des sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen und Jugendlichen sei deshalb nicht mehr in Betracht gezogen worden.

Da ein ausreichender Nachweis für die Taten fehle, wurde eine Anklage wegen sexueller Nötigung beziehungsweise Vergewaltigung nicht weiter verfolgt. In einem Fall wurde gegen die Einstellung des Verfahrens bereits Beschwerde eingereicht.

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